E-Commerce-Steuer: Der Kampf David gegen Goliath?

+++ Die Innenstädte müssen sich verändern, wenn sie nicht aussterben wollen.

+++ Eine Steuer auf den E-Commerce, wie von Raoul Rossmann gefordert, wird den Einzelhandel nicht vor dem Wandel bewahren.

+++ Der stationäre Handel benötigt Investitionen, um attraktiv und zukunftssicher zu bleiben.


Die Innenstädte sterben nicht, aber sie werden sich verändern (müssen). Eine E-Commerce-Steuer, wie Sie jüngst Raoul Rossmann, Erbe und Gesellschafter der Drogeriekette Rossmann, forderte, wird den stationären Handel nicht vor dem Wandel bewahren.

Ist dies das Gefecht David gegen Goliath? Soll die Sondersteuer für den Onlinehandel die clevere Steinschleuder darstellen, die den E-Commerce-Giganten – für Rossmann in Gestalt von Amazon – in die Knie zwingt? Der Versuch einen Kampf zwischen Online- und stationärem Handel durch eine solche Maßnahme zugunsten der kleinen und ehrlichen Ladengeschäfte entscheiden zu wollen, scheint auf den ersten Blick lobenswert. Zumal dies Rossmann zufolge der einzige Weg sei, um Milliarden-Investitionen in die Innenstädte zu vermeiden. Dabei benötigen die Innenstädte genau das – Investitionen, um den stationären Handel und sein Umfeld attraktiv, vor allem aber zukunftssicher zu machen.

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Ralf Haberich, CEO von Shopgate, spricht sich gegen die E-Commerce Steuer aus

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