Das MH-Kick-off 2022: Von Ballköniginnen und Knotenlösern

Silke Loos, 27. Januar 2022

Ja, auch 2022 traf sich das MH-Team zum traditionellen Kick-off, das – wie schon im Jahr zuvor – pandemiebedingt nur virtuell stattfinden konnte. Das war aber auch schon alles, was man bei diesem Weihnachtsfeierersatz unter „The same procedure as last year“ verbuchen konnte. Denn das anderthalbtägige Teammeeting diente vor allem zweierlei: der Planung und der Sammlung frischer Ideen für das kommende Jahr.

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Unser Kick-off fand auch in diesem Jahr wieder virtuell statt. Quelle: Möller Horcher

Tag 1: Rückblick, Ausblick, Einblick

Der erste Tag stand ganz im Zeichen des Rückblicks und der erreichten Meilensteine im vergangenen Jahr. Um erst einmal warm zu werden, durfte jedes Teammitglied aus seiner Sicht das Jahr 2021 Revue passieren lassen und seine ganz persönlichen Low- und Highlights schildern. No-Brainer: COVID-19 war bei allen das Lowlight schlechthin. Bei den erfreulicheren Highlights gab es viel Unterhaltsames: sei es Amelies ellenlange Liste an Büchern, die sie vergangenes Jahr gelesen hat, oder die Fotosession von Katja über ihr dreimonatiges Sabbatical, das sie von den Lofoten zum Nordkap, dann nach Finnland und das Baltikum bis nach Kroatien geführt hat. (Nein Katja, wir waren überhaupt nicht neidisch. Nein, wirklich nicht!) Kurzum: Bei diesem kurzen Rückblick gab es so manches, das uns zum Lachen brachte, zuweilen aber auch das eine oder andere zum Nachdenken.

Daten, Zahlen, Fakten

Bevor wir allzu sehr ins Grübeln kommen konnten, ging es auch schon weiter, und zwar direkt ans Eingemachte: Die Verantwortlichen der Bereiche Vertrieb, Consulting, Redaktion, Marketing und Personal stellten den Strategieplan für 2022 vor – inklusive aller Zahlen, Daten und Fakten. Insbesondere diskutierten wir über das Thema Nachhaltigkeit – und die Gratwanderung, die ein Unternehmen gehen muss, damit keine Negativschlagzeilen à la Greenwashing entstehen (#Nachhaltigkeit). Der Weisheit letzter Schluss: Nachhaltigkeit? Ja! Darüber berichten? Natürlich! Aber nur, wenn es wirklich etwas zu berichten gibt. Wenn nicht: lieber Finger weg von diesem Thema! Weiterer Schwerpunkt unserer Diskussion: Corporate Social Responsibility (#CSR) und wie man dem Fachkräftemangel mit spezifischem HR-Marketing begegnen kann.

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Kleine gemeinsame Entspannung am Abend. Quelle: Möller Horcher

Krönender Abschluss

Mittlerweile rauchte uns allen der Kopf, als Trainerin Katja Schlamp schon auf der Matte stand – im wahrsten Sinne des Wortes. Schwerpunkt ihrer Trainingseinheit: Entspannung! Unglaublich, welche Muskelpartien sich lockern lassen, deren Existenz man gar nicht kannte. Sogar – man höre und staune – die Ohren. Diese entspannt man übrigens, indem man sie noch weiter nach außen rollt. (Echt jetzt?! Ich kann meine Ohren nach außen rollen?!?! ? ?) Nach diesem krönenden Abschluss (dazu später mehr) eines ereignisreichen Tags konnten wir unseren Feierabend völlig tiefenentspannt genießen.

Tag 2: Ballköniginnen und Knotenlöser

Tag 2, Punkt 09:00 Uhr. Zum Wachwerden setzten wir uns alle ein Krönchen auf: Esther Peter, Vital-Coach und Yogatrainerin für Gesicht und Kiefer, zeigte uns auf charmante Weise, wie man mit Gesichtsyoga seine Kiefer- und Gesichtsmuskeln auflockert und nicht mehr ganz so verkniffen durchs Leben geht. Den meisten von uns wird sicherlich die Übung in Erinnerung bleiben, in der wir uns vorstellen, wir seien soeben überraschenderweise zur Königin des Schulabschlussballs gekürt worden und würden uns in Zeitlupe darüber freuen. Besonders unser Hahn im Korb, Kreativdirektor Thomas, hatte eine große Freude daran, sich als Ballkönigin das imaginäre Krönchen aufzusetzen. Die anderen Teammitglieder über Video zu beobachten war – ehrlich gesagt – ziemlich lustig!

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Gesichtsyoga am Morgen sorgte für einen erheiternden Start in den Tag. Quelle: Möller Horcher

Ordnung ist das halbe Leben

Nachdem sämtliche Knoten in Zunge, Wangen und Kinn gelöst waren, ging es weiter mit dem Workshop „Mit Zeitintelligenz den normalen Alltags-Wahnsinn schaffen“. Sicher kennen Sie das auch: Am Ende eines Arbeitstags zieht man Bilanz und stellt fest, dass man zwar die ganze Zeit herumgewirbelt ist und viel geschafft hat – aber leider nicht das, was man sich vorgenommen hat. Genau dem entgegenzuwirken, hat sich unser sympathischer Referent Zach Davis auf die Fahne geschrieben. Er zeigte uns, wie man sich mit kleinen Tipps und Tricks im Alltags- und Arbeitsleben gut organisiert. Erstaunlicherweise gab es so manchen Kniff, den ich tatsächlich nicht kannte und den ich sicherlich anwenden werde.

Jedenfalls gingen die anderthalb Stunden Workshop wie im Flug vorbei. Zum Schluss haben wir noch einmal unsere Muskeln gelockert. Unter Anleitung von Katja Schlamp brachten wir unseren Kreislauf wieder in Schwung, bevor wir zum wohlverdienten gemeinsamen Mittagessen übergingen. Natürlich nur virtuell, aber immerhin.

Fazit

Alles in allem waren das anderthalb ereignisreiche und wirklich lehrreiche Tage. Wir sind bestens gerüstet, um 2022 richtig durchzustarten! Und natürlich hoffen wir alle, dass es pandemietechnisch nächstes Jahr nicht wieder heißen wird: „The same procedure as last year.“ Ein persönliches Treffen wäre doch mal wieder sehr schön. Oder mit den Worten unserer Operations Managerin Tanja: „Wie jedes Jahr – nur anders!“

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