Rezept mit Geling-Garantie: der perfekte Newsletter

Wohl kaum ein anderes Instrument eignet sich besser, um direkt mit Ihren Kunden in Kontakt zu treten und sie regelmäßig über Ihre Produkte und Dienstleistungen auf dem Laufenden zu halten: Die Rede ist vom Newsletter, auf den heutzutage so gut wie kein Marketing-Verantwortlicher mehr verzichten kann. Damit Ihre Botschaften aber auch von Ihren Kunden gelesen werden, sollten Sie einige wichtige Faktoren bei der Erstellung eines Newsletters beachten. Wir verraten Ihnen das ultimative Rezept, mit dem Ihr Mailing garantiert gelingt.

Man nehme:

  1. Als Basis: Eine gutüberlegte Gästeliste

Zuerst sollten Sie sich überlegen, was Sie mit Ihrem Newsletter erreichen wollen und vor allem, wer ihn abonnieren soll. Ein Newsletter für Interessenten und potenzielle Kunden benötigt andere inhaltliche Schwerpunkte als ein regelmäßiges Mailing an Geschäftspartner. Planen Sie einen Newsletter für Ihre Bestandskunden, sollte er unbedingt aktuelle Informationen und praktische Tipps rund um Ihre Produkte und/oder Ihre Dienstleistungen beinhalten.

  1. Eine Handvoll appetitlicher Themen

Und damit sind wir auch schon beim nächsten Schritt: der Themenfindung. Denn egal, ob Ihr Newsletter einmal im Monat oder wöchentlich erscheint – die Herausforderung ist, regelmäßig gute Ideen zu finden. Achten Sie hierbei vor allem darauf, dass die Informationen für Ihre Kunden wirklich interessant, nützlich und informativ sind. Plumpe Werbebotschaften haben einen bitteren Beigeschmack! Wollen die Ideen nicht so recht sprudeln, fragen Sie Ihre Kollegen um Rat. Durchstöbern Sie außerdem Ihr E-Mail-Postfach nach Fragestellungen oder Problemen Ihrer Kunden. Auch ein Blick auf die Newsletter-Statistik verrät, welche Themen Ihre Leser besonders interessiert haben. Diese können Sie erneut aufgreifen und vertiefen oder aus einem neuen Blickwinkel betrachten. Zusätzlich eignen sich soziale Medien wie Twitter, Facebook und Co. als wertvolle Inspirationsquelle für Content-Ideen.

  1. Eine spritzige Betreff-Zeile

Der Erfolg Ihres Newsletters steht und fällt mit der Betreff-Zeile. Sie ist neben dem Absender die erste Information, die im Posteingang sichtbar ist – und sie entscheidet darüber, ob der Empfänger Ihren Newsletter öffnet. Der Betreff muss also neugierig machen – und das in maximal 80 Zeichen. Als Faustregel gilt: Die relevantesten Informationen gehören nach vorne. Wichtig ist außerdem, dass Sie den Mehrwert Ihres Newsletters im Betreff unterbringen. Worte wie „kostenlos“ oder „Gratis-Angebot“ sollten Sie hierbei allerdings vermeiden, damit Ihr Mailing nicht dem Spam-Filter zum Opfer fällt. Personalisieren Sie die Betreffzeile, um das Vertrauen Ihrer Empfänger zu gewinnen. Ergänzend zum Betreff wird in manchen E-Mail-Clients auch der sogenannte Preheader angezeigt. Nutzen Sie diese Textzeile, um den Faden aus der Betreffzeile weiterzuspinnen und zusätzliche Informationen unterzubringen.

  1. Ein knackiges Design

Neben den animierenden Inhalten sind das Design und die Lesbarkeit Ihres Mailings von entscheidender Bedeutung. Achten Sie vor allem auf eine klare Struktur: Trennen Sie Bilder von Texten, verwenden Sie ansprechende Zwischenüberschriften und binden Sie Call-to- Actions sowie erkennbare Verlinkungen ein. Empfehlenswert sind außerdem kurze Absätze, die den Lesefluss zu fördern. Zudem sollte sich die Corporate Identity Ihres Unternehmens im Design Ihres Newsletters widerspiegeln. Achten Sie also auf passende Farben und vor allem auf eine einheitliche Bildauswahl; die Bilder sollten unbedingt Ihrer sonstigen Bildsprache entsprechen. Empfehlenswert sind großformatige Bilder, die Ihre Botschaften ergänzend visualisieren.

  1. Eine Prise Technologie

Immer mehr Newsletter-Empfänger rufen ihre E-Mails auf Ihrem Tablet oder Smartphone ab. Sorgen Sie also dafür, dass Ihr Mailing auch auf mobilen Endgeräten lesbar ist. Das Zauberwort heißt Responsive Design. Damit wird Ihr E-Mail-Template automatisch an das jeweilige Endgerät angepasst, sodass Ihre Nachricht überall optimal dargestellt ist. Um Ihren Newsletter vor Spamfiltern zu schützen, sollten Sie außerdem nach einem Opt-In-Verfahren arbeiten, bei dem Empfänger dem Erhalt Ihres Mailings explizit zustimmen müssen. Ermöglichen Sie es Ihren Empfängern zudem möglichst bequem, Ihren Newsletter abzubestellen. So sinkt die Anzahl an Beschwerden beim Provider und Sie vermindern das Risiko, dass dieser Ihr Mailing als Spam einstuft.

  1. Alles eine Frage des Timings

Selbst das beste Mailing kann – zu falschen Zeit versandt – seine Wirkung verfehlen! Wählen Sie daher die Versandzeit mit Bedacht, damit Ihr Newsletter gefunden und gelesen wird. Gerade im B2B-Bereich empfiehlt es sich, Mailings am Anfang einer Woche und in den Morgenstunden zu versenden. Tipp: An Montagen sind die Posteingänge zumeist voll, weichen Sie also bestenfalls auf Dienstagmorgen aus.

Wenn Sie sich an unser Rezept halten, steht dem Erfolg Ihres Newsletters nichts mehr im Weg. Wir wünschen gutes Gelingen!

Gastautor: Martin Philipp, Geschäftsführer der SC-Networks GmbH

Martin Philipp hat über 20 Jahre Erfahrung in der Beratung, Vermarktung und dem Vertrieb von beratungsaufwendigen, webbasierten Produkten und Lösungen im B2B-Umfeld. Der diplomierte Betriebswirt begann seine Karriere beim Systemhaus HAITEC AG (heutige KPS AG) im Marketing, wo er unter anderem für die Einführung eines unternehmensweiten Enterprise Content Management-Systems verantwortlich zeichnete. 2004 wechselte er zu SC-Networks, um den Vertrieb in Deutschland für die E-Mail-Marketing-Automation-Lösung Evalanche aufzubauen(www.evalanche.com). Seit 2007 verantwortet er das Neukundengeschäft und die Kundenbegeisterung und ist seit 2013 Mitgeschäftsführer der SC-Networks GmbH.

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.


Send this to friend