Drei Fragen an unseren kreativen Espressionisten Thomas

Thomas_0289Seit der ersten Stunde im Jahr 2000 ist Thomas nicht nur dabei, sondern ganz vorn dran. Als Gründungsmitglied, Teil-Namensgeber und Kreativ-Direktor prägt er den Stil und Ausdruck von Möller Horcher – und findet als zuverlässiger und kritischer Korrekturleser jede noch so unnötige Substantivierung und Passiv-Konstruktion. Nebenbei ist er der Grund, wieso wir bei Möller Horcher den leckersten Kaffee außerhalb Italiens kredenzen: Als Espresso-Fan und größter Kaffee-Kenner nördlich der Alpen hat er uns alle mit seiner Leidenschaft angesteckt. Zeit, ihm ein paar Fragen zu stellen.

Wir alle kennen dich nur als Texter-Chef und Kreativ-Direktor. Aber was hast du gemacht, bevor du ein wichtiger Teil von Möller Horcher geworden bist?
Dieser T. Möller hat im Deutschen Filmmuseum und im Deutschen Institut für Filmkunde, beide in Frankfurt, als Filmwissenschaftler gearbeitet. Filmgeschichte hatte ich nämlich auch studiert. Und weil mein Hauptfach Germanistik war, konnte ich die Inhalte, die wir im Filmmuseum mit unseren Ausstellungen vermitteln wollten, ganz gut sprachlich transportieren: in den Ausstellungkatalogen, auf den Texttafeln in den Ausstellungen und in filmwissenschaftlichen Monographien. Mein letzter filmwissenschaftlicher Job war dann aber 2001 das erste goEast-Festival zum mittel- und osteuropäischen Film, das das Deutsche Filminstitut seitdem jährlich in Wiesbaden veranstaltet. Dafür habe ich die Kataloge und Flyer betextet und die Filmbeschreibungen der Kollegen redigiert.

Man hört immer häufiger vom sogenannten Automated Journalism. Algorithmen generieren bereits heute kurze News, wie z.B. den Wetterbericht. Glaubst du, dass in absehbarer Zukunft ein Softwareprogramm auch Texte zur Unternehmenskommunikation schreiben könnte? Sprich: Kann ein Roboter deinen Job machen?
Nö. Ich glaube ja nicht mal, dass außer mir irgendein Mensch meinen Job machen kann … außer den Kollegen im Möller Horcher-Redaktionsteam natürlich. Ich bin überzeugt, was wir tun – komplexe Inhalte in eine sprachliche Form zu bringen, die eingängig, verständlich und vor allem überzeugend ist, – braucht viel Sprachgefühl und Kreativität. Solange es hier nicht um Machine-to-machine-Kommunikation geht, sondern die Adressaten Menschen sind, bleiben Menschen auch immer die besseren Texter.

Dank dir steht in unserer Küche die monumentale italienische Siebträger-Kaffeemaschine. Du bist unser größter Kaffee-Connaisseur und hast uns (fast) alle damit angesteckt. Wie ist es zu deinem Kaffee-Faible gekommen?
Filterkaffee ist mir egal. Ich mag Espresso. Da gibt es eindrucksvoll dampfende Ventile, geysirartige Brühgruppen und zuckende Doppelmanometer. Eine Siebträger-Espressomaschine ist so etwas wie eine stationäre Dampfeisenbahn für große Jungs. Da kann man Stunden damit zubringen, den Pressostaten zu regulieren und die richtige Präinfusionsdauer zu timen. Nichts gegen die Freunde des Melittafilters (der ja in den Szene-Cafés eine Renaissance erlebt), aber Filterkaffee ist einfach ein grundlegend anderes Getränk. Im Espresso sind viel mehr Fett- und im Idealfall auch Zuckerstoffe aus der Kaffeebohne extrahiert als im Filterkaffee. Filterkaffee kann man auch gegen den Durst trinken, aber Espresso ist im Grunde eine Nascherei. Für große Jungs eben.

Autor: MoellerHorcher

Möller Horcher Public Relations GmbH

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