Mit Content Seeding die Reichweite des eigenen Blogs erhöhen

winter-barley-10435_640Teil 2 = 7 Tipps

Im letzten Blogbeitrag habe ich das Thema Content-Seeding oder Blog-Seeding vorgestellt. In den ersten Tipps haben Sie erfahren, wie man die relevanten Blogger und Meinungsmacher findet und anspricht. Heute geht es darum, wie man die passenden Inhalte für andere Blogs liefert und so den größten Erfolg erzielt.

1. Welche Inhalte? Überlegen Sie sich, womit Sie die einzelnen Meinungsmacher und Multiplikatoren ansprechen wollen. Welche Mehrwerte können Sie ihnen bieten? Können Sie einen Text – im Idealfall exklusiv – zu einem für den Blog relevanten Thema liefern? Wenn ja, in welcher Form? Beliebt sind beispielsweise Checklisten zu einem bestimmten Thema. Weitere erfolgversprechende Möglichkeiten sind Tutorials, die Vorstellung einer eigenen Studie oder ein starker Meinungsartikel zu einem Ihnen wichtigen Thema. Denken Sie aber auch an Infografiken oder Videos.

2. Nicht Einer für Alle: Exklusivität bei den Inhalten hat noch einen weiteren Nutzen: So vermeiden Sie zum einen „Duplicate Content“, was sich ansonsten negativ auf die Sichtbarkeit in Suchmaschinen auswirkt. Zum anderen erhöhen Sie so auch die Veröffentlichungswahrscheinlichkeit. Welcher Blog möchte schon einen Artikel veröffentlichen, der schon mehrmals durchs Web getrieben wurde.

3. Was man wirklich lesen möchte: Achten Sie bei der Texterstellung auf nutzwertige und für die Leserschaft relevante Inhalte. Werbung für die eigenen Produkte und Dienstleistungen sollten weder die Gastbeiträge noch die Beiträge auf Ihrem eigenen Blog enthalten. Eine korrekte Orthografie und Grammatik sollten zudem selbstverständlich sein. Hinzu kommt eine lesefreundliche Struktur mit zahlreichen Zwischenüberschriften (was auch SEO-technisch sinnvoll ist, das ist aber ein anderes Thema) Das ist natürlich Aufwand: Denken Sie ggf. darüber nach, die Text- bzw. Content-Erstellung in professionelle Hände zu geben.

4. Einfachheit macht‘s einfach: Machen Sie es Bloggern und Meinungsmachern so einfach wie möglich: Schnüren Sie ein Paket aus Text, passendem Bildmaterial (Lizenz beachten und Quellenangabe nicht vergessen!) sowie allen notwendigen Infos für das Autorenprofil (Foto des Autors, kurze Personenbeschreibung, relevante Links).

5. Nichts ist ganz umsonst: Nicht alle Blogger oder Online-Portale sind bereit, Gastbeiträge kostenfrei zu veröffentlichen. Planen Sie daher auch ein gewisses Budget für Werbemaßnahmen ein. Sprechen Sie aber in diesen Fällen die Maßnahmen individuell mit den Betreibern der Portale ab.

6. Monitoring: Keine Maßnahme ohne Erfolgskontrolle: Analysieren Sie genau, wie viele Besucher über die Gastbeiträge auf Ihren eigenen Blog finden.

7. Denken Sie langfristig: Wie fast alle seriösen Kommunikationsmaßnahmen ist auch das Content-Seeding keine kurzfristige oder einmalige Maßnahme. Ziel ist es, eine langfristige Beziehung zu den wichtigsten Meinungsbildnern aufzubauen, in der beide Seiten voneinander profitieren.
Welche Maßnahmen nutzen Sie, um die Bekanntheit Ihres Blogs zur erhöhen?

Autor: Sandy Wilzek

Agenturleiterin Freiberg der Möller Horcher PR GmbH

3 Kommentare

  1. Hallo Alex,

    vielen Dank für Deinen Kommentar! Das Kommentieren von anderen (thematisch passenden) Blogbeiträgen ist auf jeden Fall eine weitere gute Möglichkeit die Reichweite des eigenen Blogs zu erhöhen – wenn auch eine sehr mühsame und zeitintensive … 🙂

  2. Pingback: Kommentierrunde auf Rostockerblogger.de vom 03.06.2016 - RostockerBlogger.de

  3. Hallo Sandy,
    per Zufall bin ich auf euer Blog durch bestimmte Suchanfragen in Google gestossen und es ist doch schade, dass diesen Post noch niemand mit Feedback versehen hat. Also bei mir ist die Sache mit dem Erhöhen der Blog-Reichweite einfach. Ich kommentiere endlos auf anderen Blogs und mache auf mich und das Blog so aufmerksam. Ausserdem arbeite ich täglich an der Verbesserung des eigenen Onlineimages, um mich so zu positionieren. Es dauert recht lange, ist aber nicht unmöglich, sich einen passablen Onlineruf aufzubauen. Das mache ich ebenfalls durch sinnvolle Kommentare auf etlichen Blogs, passend zu meinen eigenen Blogthemen.

    Social Media darf etwas genutzt werden, wobei der meiste Traffic eh über Google und Linkverweise im Blog ankommt.

    Content Seeding ist mir als Begriff noch nicht bekannt, aber da ich auf dem Hauptblog(nicht dieses hier verlinkte Blog) auch Gastartikel aufnehme, weiss ich, was die Gastautoren meistens wollen. Nun es ist so, dass ich keine Keyword-Verlinkungen allein schon wegen Google akzeptieren kann. Wenn das geregelt ist, kann man gerne kooperieren und jeder Gastautor darf auch eigene Webseiten im Blogpost verlinken.

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