Sommerloch – Seit Jahren spurlos verschwunden

 Harry Hautumm  / pixelio.de

Harry Hautumm / pixelio.de

Mancher hatte bereits den Glauben verloren, doch so langsam stellt sich auch in unseren Gefilden der Sommer ein. In den ersten Bundesländern haben die Sommerferien begonnen und die ein oder andere Postkarte mit Strandmotiv flattert uns mit der morgendlichen Post in die Agentur. Ebenso wie Ferien, Strandkörbe und Freibäder gehört auch das Sommerloch zu den Dingen, die in den Köpfen vieler Leute untrennbar mit der warmen Jahreszeit verbunden sind. Jedes Jahr wird es wieder beschworen. Doch diesmal kommt es bestimmt! Oder doch nicht?

Seit Jahren steigt in mir ab Mai die Vorfreude auf die Monate Juli bis September und das damit verbundene und viel beschriene Sommerloch auf. Das soll laut den Erzählungen älterer Kollegen die Zeit sein, in der alle im Urlaub sind, man jeden Stein nach Themen umdrehen muss, aber vor allem endlich einmal Zeit dafür ist, Sachen aufzuarbeiten, die nach dem stressigen Frühjahr mit all seinen Messen und Meldungen ab und an dann nach hinten verschoben wurden und auf dem Stapel „zu erledigen“ liegen geblieben sind.

Doch auch in diesem Jahr sieht es so aus, als bleibe das Sommerloch eine Träumerei von vergangenen Zeiten. Handwerker und die Politik sind offenbar die Einzigen, die sich starr daran halten (wobei in diesem Jahr Dank Bundestagswahl und Unruhen im östlichen Mittelmeer sowie diversen Spionage- und Rüstungsskandalen wohl auch die Mitglieder des Bundestags nicht besonders lang ihren Urlaub werden genießen können).

Auch bei uns bleiben die Kessel auf alle Fälle unter Dampf. Durch die unterschiedlichen Ferienzeiten in Deutschland gibt es immer was zu tun, immer Ansprechpartner, die beraten werden wollen, immer Journalisten, die gute Texte benötigen (um ihr Sommerloch zu füllen). Ende September beginnt die Messe-Herbst-Saison, dafür laufen die Planungen und die Konzeption bereits auf vollen Touren. So ist es schön, so soll es sein. Aber dann braucht mir auch niemand was von Sommerloch erzählen!

Falls Sie im Sommerloch stecken, schreiben Sie uns gerne einen Kommentar. Und, wenn Sie den Herbst kommunikativ nicht verschlafen möchten, rufen Sie uns doch am Besten direkt an (Kontakt).

Autor: Marco Pfohl

Agenturleiter Offenbach der Möller Horcher PR GmbH

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