Über das Teilen, einen Telefon-Harlem-Shake und das Schöne an der CeBIT

Verwaiste Büros. Schweigende Telefone. Verzweifelte Postboten, die sich den Tränen nahe abmühen, um noch einen Brief in überquellende Unternehmensbriefkästen zu stopfen. Die Zeichen könnten kaum deutlicher sein: die CeBIT 2013 ist in vollem Gange und viele Unternehmen folgen ihrem Ruf in die Messehallen. Doch Vorsicht! Nicht selten nutzen die zurückgelassenen und unbeaufsichtigten Bürogeräte die Gelegenheit für eine ordentliche Sturmfrei-Party. Die Telefone der snom technology AG rotteten sich beispielsweise in Berlin zu einem ausgelassenen Harlem-Shake zusammen, während die nichtsahnenden Mitarbeiter in Hannover am Messestand saßen.


Aber, lohnt sich ein anstrengender und kostenintensiver Messebesuch in Zeiten des omnipräsenten Internets überhaupt noch? Die Frage wurde bei unserem gestrigen Besuch der CeBit 2013 viel diskutiert. Der Aufwand für Aussteller (und auch für PR-Berater oder Journalisten) ist nicht gerade gering. Die CeBIT hat für uns anderseits natürlich auch den Vorteil, dass viele unserer Kunden aus ganz Deutschland dort sind: aus Leipzig (forcont business technology gmbh), aus Hoppstädten-Weiersbach (Silvercreations Software AG) oder aus Taunusstein (Sciforma GmbH). Die kurzen Wege zwischen einem Besuch bei der BBL-Software GmbH in Halle 4 und einem Abstecher zum Stand der Net at Work Netzwerksysteme in Halle 12 waren für uns natürlich angenehm und boten am Wegesrand allerhand Sehenswertes unter dem Motto „Shareconomy“. Dieses diesjährige Motto der CeBIT verbindet die englischen Begriffe für Teilen und Wirtschaft und  soll den Trend, Produkte und Wissen zu teilen, aufgreifen. Auf der CeBIT natürlich ein großes Thema: Teilen via Internet und mittels effizienter Technik wie z.B. Smartphones.

Ich teile zumindest die Meinung vieler, nämlich dass dieses Motto sich schwer eingrenzen lässt und zu vielen Fragen anregt. Zum Beispiel zu der, ob das Teilen im B2B-Bereich zukünftig wirklich eine große Rolle einnehmen kann. Was denken Sie?

Autor: Gabriele Horcher

Geschäftsführerin der Möller Horcher PR GmbH

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