Kon’nichiwa (こんにちは) – drei Fragen an Franziska, unsere Japan-Liebhaberin

Amelie Zawada, 17.08.2021 ***

Franziskas Highlight auf der letzten Japanreise: Die Insel Miyajima mit ihren zahlreichen Torii und Rehen. © Franziska Pleßke

Zunächst als Redaktionsvolontärin, nun als Redakteurin ist Franziska seit Juli 2019 festes Teammitglied bei Möller Horcher. Weshalb es sie zu Möller Horcher verschlagen hat, wie ihr Redaktionsalltag aussieht und warum sie eine so große Japan-Liebhaberin ist, verrät sie im Interview.

Liebe Franziska, Du arbeitest nun schon seit gut zwei Jahren bei Möller Horcher. Weißt Du noch, wieso Du Dich ausgerechnet bei uns beworben hast?

Ich hatte ursprünglich während meines Studiums (Bachelor in Germanistik und Japanologie, Master in Deutscher Literatur) überlegt, zu promovieren. Mir liegt es einfach unheimlich, mich in Themen zu vergraben. Doch dann zog es mich letztlich doch direkt in die Berufswelt. Ich wollte gerne die im Studium erlernte Theorie in die Praxis umsetzen. Um ehrlich zu sein, habe ich nicht direkt nach einer Stelle in einer Agentur gesucht, sondern mich auch bei Verlagen beworben. Ich weiß aber noch, dass mir die Stellenanzeige von Möller Horcher besonders positiv aufgefallen ist. Insbesondere die grafische Darstellung und die Verwendung farbiger #Hashtags waren neu für mich. Das habe ich so bei keinem anderen Unternehmen gesehen. Bi dato hatte ich keine wirkliche Idee davon, was genau eine Kommunikationsagentur macht.

Mit dem Thema B2B konnte ich hingegen schon etwas anfangen, da ich einen Google Ads-Kurs an der Uni belegt hatte, in dem dies thematisiert wurde. Das Vorstellungsgespräch mit Tanja, Jenny und meiner späteren Mentorin Hannah ist mir heute noch positiv in Erinnerung. Es war eigentlich keine typische Prüfungssituation, sondern vielmehr ein Austausch. Ich hätte auch die Möglichkeit gehabt, als Lektorin in einem anderen Unternehmen anzufangen. Letztlich war meine Entscheidung für Möller Horcher aber goldrichtig. Denn ich habe bereits in der Grundschule gerne eigene Geschichten geschrieben und bin großer Fan von Poetry Slams. Als Lektorin hätte mir vermutlich auf Dauer der kreative Aspekt gefehlt. Ich schreibe eben sehr gerne selbst Texte.

Wie sieht Dein Redaktionsalltag aus? Welche Tätigkeiten findest Du besonders spannend?

Eigentlich gleicht kein Tag dem anderen. Klar gibt es dennoch Aufgaben, die sich wiederholen. Zumeist besteht mein Arbeitsalltag deshalb aus einem bunten Mix aus Texterstellung und Korrekturaufgaben. Die Texte für unsere Kunden prüfen immer mindestens vier Augen unserer Redakteur*innen. Genau das macht meine Arbeit so spannend, denn sie ist sehr abwechslungsreich. Nachmittags ist es meistens etwas ruhiger, sodass ich mich dann besonders gut auf die Texterstellung konzentrieren kann. Ab und zu muss ich natürlich auch mal Feuerwehr spielen, etwa, wenn ein Text dringend für eine/n Kollegen/in zu korrigieren ist. Dafür sollte man recht flexibel sein. Denn unsere Kunden sind sehr unterschiedlich, und jeder hat seine individuellen Ansprüche – was gut so ist!

Meine liebste Textgattung ist übrigens das Interview. Hier gefällt mir besonders die persönliche Komponente. Außerdem hat man hier mehr kreativen und sprachlichen Gestaltungsspielraum – anders als beispielsweise bei einer Pressemitteilung. Zudem schätze ich es sehr, wenn unsere Kunden in Inputgesprächen etwas über ihre Expertise und ihr Know-how preisgeben, das wir dann in die Texte einfließen lassen. Insgesamt finde ich es super, dass wir auf Augenhöhe mit ihnen zusammenarbeiten. Besonders spannend war es für mich, als ich für unseren Kunden Haufe im Rahmen einer Kommunikationskampagne mit vielen unterschiedlichen Experten sprechen durfte, um daraus Interviews für die Haufe Media Lounge zu entwickeln. Da lernt man unglaublich viel dazu.

Wenn Du nicht gerade fleißig Texte für unsere Kunden schreibst – was machst Du in Deiner Freizeit?

Eine meiner größten Leidenschaften ist Japan. Der Grundstein meines Interesses für die japanische Sprache und Kultur wurde schon in der Kindheit gelegt, denn meine beste Freundin aus der Grundschulzeit ist Halb-Japanerin. Zusammen haben wir beispielsweise der Musik von Disney auf Japanisch gelauscht und viele Mangas gelesen. Das japanische Essen hat es mir ebenfalls sehr angetan. Praktischerweise gibt es in Frankfurt eine große japanische Community mit vielen Restaurants und Veranstaltungen, die ich gerne besuche. Noch schöner ist es natürlich in Japan selbst. Bereits drei Mal konnte ich das Land bereisen. Dennoch gibt es immer noch Einiges vor Ort, das ich unbedingt erkunden möchte. Früher habe ich sehr viel japanische Musik gehört und mich für Cosplay interessiert – und Letzteres eine ganze Weile sogar selbst gemacht. Das hat aber inzwischen etwas nachgelassen. Neben Japan interessiere ich mich sehr für Kunst. Ich hatte in der Schule das Fach als Leistungskurs und besuche heute gerne Kunstaustellungen. Sportlich halte ich mich gerne mit Jumping Fitness fit. Angeblich sollen 15 Minuten auf dem Trampolin effektiver sein als 30 Minuten Joggen!

Vielen Dank für das interessante Interview, liebe Franziska!

Wer gerne auch die anderen Teammitglieder von Möller Horcher näher kennenlernen möchte, erfährt mehr in den jeweiligen Interviews oder schaut einfach auf unserer Teamseite vorbei.

 

 

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