Nordisch, nerdig, neugierig: drei Fragen an unsere Carolin

Jennifer Köhler, 29.06.2021 ***

Carolin ist Consultant bei Möller Horcher © Möller Horcher Kommunikation

Mit Doctor Who und Madonna Lasagne essen? Das würde unsere Carolin gern tun. Sie nennt sich selbst „ziemlich nerdig“. Warum sie genau deswegen zu Möller Horcher kam, welche Highlights und Learnings sie im Agenturalltag entdeckt – das und vieles mehr verrät sie im Interview.

Carolin, Du bist seit September 2019 fester Teil unseres Consulting-Teams. Was hat Dich damals zu Möller Horcher geführt?

Im Studium hatte ich mich zuerst für Journalismus interessiert, doch dann fand ich die andere, die Unternehmensseite mit Öffentlichkeitsarbeit und Public Relations spannender. Also habe ich 2019 genau in diese Richtung gesucht. Und zwar deutschlandweit. Wichtiger als die geografische Nähe war es mir, ein Unternehmen zu finden, das mir die Chance gibt, mich zu entwickeln – und mich dabei begleitet. Und dann sah ich die Anzeige von Möller Horcher aus dem mehr als 300 Kilometer entfernten Offenbach am Main. Hier hatte ich sofort ein gutes Gefühl – obwohl der Start etwas holprig war. Denn unsere Operationsmanagerin Tanja und ich haben uns lange Zeit nicht telefonisch erreicht und nur über Mailbox und meine heutigen Kolleginnen kommuniziert. Was man als schlechtes Omen hätte deuten können, hat sich glücklicherweise nicht bewahrheitet. Nach dem ersten Kennenlernen via Online-Meeting durfte ich kurze Zeit später einen Tag lang Offenbacher Agenturluft schnuppern und mich in verschiedenen Consulting-Aufgaben ausprobieren. Da war mir klar, dass es das ist. Nicht nur, weil die Chemie stimmte, sondern auch, weil die Themen mich direkt ansprachen. Ich muss zugeben, ich bin ziemlich technikaffin und nerdig.

Was war bisher das spannendste Projekt, das Du in unserer Agentur bearbeiten durftest?

Alles Neue macht mich neugierig und ist für mich spannend. Da kann ich nur schwer etwas auswählen, aber im vergangenen Jahr durfte ich die Betreuung eines wirklich spannenden Kunden übernehmen. Das Leuchtturmprojekt efeuCampus des gleichnamigen Innovationszentrums für autonome und urbane Güterlogistik in Bruchsal beschäftigt sich mit der berühmten „letzten Meile“. In einem Testareal verteilen autonom fahrende Fahrzeugroboter die Güter an die Kunden – smart und schadstofffrei. Und wir von Möller Horcher verantworten die Kommunikations-Etats. Im März 2021 fand dazu sogar eine Pressekonferenz statt, die wir kommunikativ begleitet haben. Das war ebenso aufregend wie selten. Da Medien kaum noch die Ressourcen für Vor-Ort-Termine haben, sind Pressekonferenzen mittlerweile eine echte Rarität in unserer PR-Arbeit geworden. Hinzu kommt natürlich, dass sich weite Teile der Kommunikation in die digitale Welt verlagern.

Apropos: Eben weil Medienarbeit immer häufiger digitale Ergebnisse liefert, ist ein Print-Clipping besonders auffällig und bedeutsam. So erging es mir auch, als ich in einer Fachzeitschrift auf einer Doppelseite die von meinen tollen Kolleginnen und mir mitkonzipierte Infografik unseres Kunden forcont gesehen habe. Ein tolles Gefühl!

Überhaupt motiviert es mich sehr, die Ergebnisse der eigenen Arbeit in renommierten Fachmagazinen oder auf bekannten Online-Plattformen zu sehen. Da darf ein Projekt zwischendurch auch mal stressig gewesen sein. Wenn das Ergebnis stimmt, hat man das schnell vergessen. Allerdings achte ich schon sehr darauf, die Ruhe zu bewahren. In den anderthalb Jahren, die ich jetzt schon in der Agentur bin, habe ich gelernt, dass es immer hilft, durchzuatmen, wenn der Druck steigt. Einfach eine kurze Pause machen – an der frischen Luft oder einfach nur weg vom Rechner, um den Kopf frei zu bekommen. Gerade, wenn es stressig wird und ich glaube, keine Zeit zu haben, ist es besser, kurz Abstand zu gewinnen, mir Zeit zum Denken zu nehmen und dann umso produktiver weiterzuarbeiten.

Wenn Du Dich mit einer berühmten Person – tot oder lebendig, real oder fiktiv – zum Abendessen treffen dürftest – wer wäre das? Und warum?

Ich schätze, bei mir würde das eher auf eine Dinnerparty hinauslaufen. Zu dieser würde ich auf jeden Fall Madonna einladen, weil mich ihre Musik als Teenager geprägt hat. Songs wie „Like it or not?“ bedeuten mir heute noch sehr viel. Doctor Who, der mit seinen über 1.200 Jahren das ganze Universum bereist hat, hätte bestimmt viel zu erzählen. In welcher Inkarnation er zu meiner Party käme, würde ich ihm überlassen. (Ich sagte doch, ich bin so eine Art Nerd 😉.) Außerdem dürften sich noch ein paar historische Figuren hinzugesellen. Auf einem Blog über beeindruckende weibliche Persönlichkeiten, die es leider nicht zur Disney-Prinzessin geschafft haben, las ich über sie: Ida Laura Pfeifer, geboren Ende des 18. Jahrhunderts, Österreicherin, früh verwitwet, beschloss mit 45, noch einmal die Welt sehen zu wollen. Das tat sie bis ins hohe Alter und sehr zum Leidwesen ihrer erwachsenen Kinder: Ihnen erzählte sie sogar einmal, dass sie nur zum Tee ausginge, verschwieg aber, dass sie gedachte, diesen in Brasilien zu trinken. Eine verrückte, aber sehr beeindruckende Frau!

Noch etwas weiter zurück in der Zeit findet man einen Mann, der in den Schatten seines Bruders gedrängt worden war. Philippe von Frankreich, Herzog von Orléans, Bruder des Sonnenkönigs Ludwig XIV., wurde als Mädchen erzogen, gekleidet und behandelt, um kein Rivale für seinen Bruder zu sein. Dennoch machte er sich als erfolgreicher Feldherr einen Namen und schlug eine der bedeutendsten Schlachten seiner Zeit. Ebenfalls eine Größe ihrer Zeit war die Wissenschaftlerin Marie Curie, die als einzige Frau bislang zwei Nobelpreise vorweisen kann – und das sogar in unterschiedlichen Fachgebieten, nämlich Physik und Chemie. Last but not least würde ich diese bunte Mischung an Persönlichkeiten noch um Captain Picard ergänzen. Und während ich allen anderen Cocktails serviere, bekommt er seinen geliebten Earl Grey. Zum Essen gäbe es wahrscheinlich eine meiner Lasagne-Variationen. Ich mache sie beispielsweise mit Rotkohl oder mit einer Linsenbolognese. Und natürlich Käse. Alles ist besser mit Käse.

Wer gerne auch die anderen Teammitglieder von Möller Horcher näher kennenlernen möchte, erfährt mehr in den jeweiligen Interviews oder schaut einfach auf unserer Teamseite vorbei.

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