Kommunikation in Zeiten von Corona

Sandy Wilzek, 11.06.2021 ***

Kommunikation in Zeiten von Corona – das ist jetzt wichtig

Die Kommunikation in Zeiten von Corona folgt etwas anderen Spielregeln als die übliche B2B-Kommunikation. Quelle: Canva

Das Corona-Virus hat die Gesellschaft und die gesamte die Business-Welt fest im Griff. Obwohl seit den ersten Fällen in Deutschland schon über ein Jahr vergangen ist, wird das Virus unser Leben noch eine ganze Weile beeinflussen. Darum gilt nach wie vor: Kommunikation in Zeiten von Corona ist richtig und wichtig.

7 Tipps für die Kommunikation in Zeiten von Corona

Sie haben es bestimmt schon häufiger gelesen oder gehört: Es ist ratsam, die Kommunikation auch in schwierigen Zeiten aufrechtzuerhalten. Und ja, das können wir nur bestätigen. Wer jetzt clever kommuniziert, wird davon in der Post-Corona-Zeit profitieren. Doch was ist dabei zu beachten? Das zeigen unsere sieben Tipps.

1. Tipp: Zeigen Sie Empathie.

Versetzen Sie sich bei allen Botschaften, die Sie jetzt kommunizieren, in die jeweilige Zielgruppe hinein:

  • Wie kommt das Gesagte oder Geschriebene beim Empfänger an?
  • Welche Wirkung erzielen Sie damit bei ihm?

Empathisch zu sein und das Gegenüber mit seinen Ängsten und Hoffnungen anzunehmen, ist momentan noch wichtiger als sonst.

2. Tipp: Halten Sie die Kommunikation aufrecht.

In Anbetracht der Krise sollten Sie nicht nur handeln, sondern im Rahmen der Kommunikation in Zeiten von Corona auch darüber berichten. Denn nur, wenn andere davon erfahren, dass Sie der Situation mit ungewöhnlichen Maßnahmen begegnen, kann daraus Kreativität entstehen. Schließlich hilft jede einzelne Idee. Achten Sie neben der richtigen Tonalität auch auf kleine Nuancen in der Ausdrucksweise und auf den Zeitpunkt, zu dem eine Maßnahme stattfindet – sowohl im Hinblick auf die externe als auch die interne Kommunikation.

3. Tipp: Passen Sie Ihre Kommunikation in Zeiten von Corona an.

Natürlich ist es bei der aktuellen Kommunikation erforderlich, die Maßnahmen an die momentane Situation anzupassen – aber nicht Hals über Kopf, sondern wohlüberlegt. Denken Sie darüber nach,

  • welche Botschaften und Inhalte aktuell wichtig sind und
  • welche Themen nach Ende der Krise in den Fokus rücken werden.

Richten Sie Ihre Kommunikation thematisch entsprechend aus und sehen Sie von einer typischen Krisenkommunikation ab. Das heißt nicht, dass Sie so tun sollten, als gäbe es keine Probleme. Nennen Sie die Dinge ruhig beim Namen – aber tun Sie das lösungsorientiert und mit einem positiven Wording. Berichten Sie von den kreativen Maßnahmen, die Sie jetzt umsetzen, um die aktuellen Herausforderungen zu meistern. Betreiben Sie positive Kommunikation.

4. Tipp: Stellen Sie keinen künstlichen Zusammenhang zur Krise her.

Trotz einer möglichst positiven und zukunftsgerichteten Kommunikation sollten Sie die aktuelle Situation nicht als Aufhänger nutzen, um einfach nur Ihre eigenen Themen zu platzieren und zu bewerben. Versuchen Sie nicht, einen künstlichen Bezug zur Krise zu konstruieren. Im schlimmsten Fall würde man Ihnen vorwerfen, aus der aktuellen Situation Kapital zu schlagen. Fragen Sie sich stattdessen:

  • Welche Herausforderungen und Bedürfnisse haben Ihre bestehenden und potenziellen Kunden derzeit?
  • Mit welchen Dienstleistungen, Produkten und Kommunikationsmaßnahmen können Sie Ihre Kunden jetzt sinnvoll und wirkungsvoll unterstützen?

Seien Sie flexibel und reagieren Sie mit der Kommunikation in Zeiten von Corona auf die Wünsche Ihrer Kunden und Interessenten. So etablieren Sie sich als vertrauenswürdiger und seriöser Partner, der einen kühlen Kopf bewahrt und den Durchblick behält.

5. Tipp: Stärken Sie Ihre eigenen Kommunikationskanäle.

Jetzt ist die Gelegenheit, sich auf Ihre eigenen Kanäle zu konzentrieren – schon allein aufgrund zahlreicher abgesagter Messen. Nutzen Sie die frei gewordene Zeit und denken Sie strategisch. Intensivieren Sie zum Beispiel die direkte Kommunikation mit Ihren Kunden, indem Sie

  • zusätzliche Mailings versenden,
  • Podcast-Beiträge veröffentlichen,
  • Video-Konferenzen abhalten und
  • Webinare durchführen.

Diese Kommunikationsmaßnahmen können auch als Ersatz für persönliche Treffen oder Vor-Ort-Veranstaltungen dienen. Zudem ist es wichtig, auch die interne Kommunikation in Zeiten von Corona nicht zu vernachlässigen. Halten Sie Ihre Mitarbeiter auf dem Laufenden und begleiten Sie Ihre Belegschaft verantwortungsbewusst durch die herausfordernden Zeit. Seien Sie vor allem als Person präsent. Persönliche Bindungen sind jetzt besonders wichtig.

6. Tipp: Halten Sie es einfach.

Ganz egal, ob Sie mit Kunden, Interessenten, Partnern oder anderen Stakeholdern kommunizieren – achten Sie bei der Kommunikation beziehungsweise beim Content Marketing darauf, dass die verbreiteten Inhalte so verständlich wie möglich sind. Was es jetzt braucht, sind konkrete Tipps und Hilfestellungen, die sich schnell, unkompliziert und kurzfristig umsetzen lassen. Neben diesen ganz praktischen und nützlichen Inhalten sollte auch die Kommunikation selbst betont einfach und verständlich sein.

7. Tipp: Richten Sie den Blick in die Zukunft.

Wissen Sie noch, wie es sich anfühle – damals vor gut einem Jahr, als die Welt eine völlig andere war? Irgendwann wird auch diese Krise ausgestanden sein und das Business-Leben normalisiert sich wieder. Aber wird es so sein wie zuvor? Viele sind sich da nicht so sicher und glauben, dass sich neue Standards etablieren werden. Stellen Sie sich darauf ein, dass etliches wieder so sein wird wie vor der Corona-Pandemie, aber längst nicht alles. Und was entscheidend sein kann: Nach einer Krise erinnert man sich eher an die Unternehmen, die auch in schwierigen Zeiten Flagge gezeigt haben – und nicht an jene, die alle kommunikativen Zugbrücken hochgezogen hatten. Die Entscheidungen, die Sie heute in Sachen Kommunikation treffen, werden beeinflussen, wie der Markt Sie morgen, in der Zeit nach Corona, wahrnimmt.

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So unterstützen wir unsere Kunden bei der Kommunikation in Zeiten von Corona

Statements

Martin Philipp, Evalanche by SC-Networks

Die Corona-Krise bringt zweifelsohne etliche Herausforderungen mit sich und ist nicht zuletzt Anlass, die eigene Kommunikation zu überdenken: Mit der richtigen Strategie, hilfreichen Inhalten und bekennender „Personality” können Firmen für ihre Kunden jedoch eine verlässliche Anlaufstelle und ein Stabilisator in der Krise werden. Dazu sollten sie ebenso offen wie authentisch kommunizieren und die digitalen Kommunikationswege sinnvoll nutzen. Denn wenn sich die Lage irgendwann entspannt, erinnert man sich eher an diejenigen, die sichtbar waren und bei der Bewältigung der Krise unterstützt haben. (Bildquelle: Frank Beer)

 

Michael Märtin, atlantis dx

Gerade in Krisenzeiten ist es enorm wichtig, lieber zu viel zu kommunizieren als zu wenig! Das gilt für Mitarbeiter genauso wie für Kunden und Partner. Ein absolutes Muss ist dabei, offen und transparent miteinander umzugehen – und das möglichst positiv und lösungsorientiert. Nur so lässt sich das gegenseitige Verständnis erhöhen. Und dieses hilft wiederum nicht nur in der Krise, sondern wird auch einen nachhaltigen Effekt haben.

 

 

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