1:1 Mentoring bei Möller Horcher – (m)ein persönlicher Erfahrungsbericht

Franziska Pleßke, 04.05.2021 ***

Franziska hat ihr Volontariat bei Möller Horcher im Sommer 2019 begonnen. Copyright: Möller Horcher Kommunikation

Franziska hat ihr Volontariat bei Möller Horcher im Sommer 2019 begonnen. Copyright: Möller Horcher Kommunikation

1:1 Mentoring für neue Kolleg*innen in einer Kommunikationsagentur, die überschaubare 17 Mitarbeiter*innen hat – wie soll das denn gehen? Sie sind doch sicherlich so sehr in ihre eigenen Kundenprojekte eingebunden, dass das Mentoring hinten runterfällt und nur eines dieser typischen Versprechen ist, um potenzielle Bewerber*innen anzulocken. Zugegeben: Als ich hier bei Möller Horcher als Redaktionsvolontärin angefangen habe, war ich auch skeptisch. Warum diese Bedenken unbegründet waren, wie ich das 1:1 Mentoring empfinde und was es mit meiner neugewonnenen Selbstsicherheit zu tun hat, darüber schreibe ich in diesem Beitrag.

Dass man sich bei Möller Horcher schon beim Bewerbungsgespräch viel Zeit nimmt, um die Bewerber*innen einerseits fachlich auf Herz und Nieren zu prüfen, und andererseits – vor allem – um sie persönlich kennenzulernen, habe ich bereits im Blogbeitrag über meinen Einstieg bei MH angeschnitten. Damals, bei diesem ersten Kennenlernen, war auch meine spätere Mentorin Hannah mit dabei. Sie ist nicht nur langjährig als Redakteurin bei Möller Horcher tätig, sondern verantwortet auch die Ausbildung aufstrebender MH-Redakteur*innen. Hannah erzählte mir, dass sie für mein 1:1 Mentoring zuständig sein wird. Was das im Detail bedeutet und wie das in der Praxis funktioniert, war mir zu diesem Zeitpunkt ehrlicherweise nicht ganz klar. Heute, fast zwei Jahre später, bin ich diesbezüglich weitaus schlauer und kann von meinen Erfahrungen mit dem 1:1 Mentoring bei MH berichten – inklusive aller Vorteile und – ja, da es hier um die ungeschönte Wahrheit geht – auch kleinen Nachteilen.

Weder 0815 noch Standard, sondern höchst individuell

Als ich meinen PC am ersten Arbeitstag startete und mich in unserer Agentursoftware HQ einloggte, begrüßte mich mein persönlicher Einarbeitungsplan. Dieser beinhaltete nicht nur alle Workshops, die ich erhalten sollte, sondern auch meine ersten Aufgaben sowie die Termine für meine – im ersten Jahr – monatlich stattfindenden Feedbackgespräche. Dass strukturierte Ausbildungs- und Workshop-Pläne bei MH großgeschrieben werden, ist mir von Tag eins an positiv aufgefallen. Außerdem legt MH viel Wert darauf, dass man sich weder über- noch unterfordert fühlt, weil die Ausbildung den individuellen Wissensstand und Erfahrungshorizont berücksichtigt. Ein Beispiel: Anstatt alle Workshops auf einen Schlag abzuhandeln, habe ich immer die zu meinen aktuell anstehenden Aufgaben passende Schulung erhalten. Oder anders gesagt: Stand das Verfassen meiner ersten Pressemitteilung bevor, hat meine Mentorin Hannah vorab einen Workshop zu genau dieser Textsorte mit mir durchgeführt. So konnte ich das theoretisch gelernte Handwerkszeug direkt in der Praxis anwenden.

Vom Daily zum Weekly

In den ersten Monaten haben meine Mentorin Hannah und ich uns täglich zu Arbeitsbeginn in einem fünf- bis 15-minütigen Gespräch, auch Daily genannt, über meine aktuellen und anstehenden Aufgaben ausgetauscht. Gerade am Anfang hatte ich viele Fragen. Hinzu kam, dass mir als Berufseinsteigerin die Erfahrung fehlte, sodass ich bei Unklarheiten das Bedürfnisse hatte, mich rückzuversichern. Und wenn das Daily eins kann, dann das: Sicherheit geben. Mittlerweile haben Hannah und ich kein Daily mehr, sondern ein Weekly. Das liegt vor allem daran, dass ich – nicht zuletzt durch das 1:1 Mentoring – an Selbstsicherheit und Routine gewonnen habe, sodass es nicht mehr nötig ist, Tagesplan und -aufgaben zu besprechen. Für mich ist das 30-minütige-Weekly optimal, um Hannah über meine Kundenprojekte up-to-date zu halten. Und jetzt mal unter uns: Ein bisschen freue ich mich auch immer darauf, meine Mentorin über ihre aktuellen Aufgaben ausfragen zu können.

Telefonischen Input in Texte zu überführen, gehört zum redaktionellen Handwerkszeug. Copyright: Möller Horcher Kommunikation

Telefonischen Input in Texte zu überführen, gehört zum redaktionellen Handwerkszeug. Copyright: Möller Horcher Kommunikation

Angesetzte Rotstifte und betreute Input-Gespräche

Dass meine geschriebenen Texte zunächst nicht das gleiche sprachlich hohe und orthografisch perfekte Niveau wie die meiner Kolleg*innen hatten, ist mehr als logisch. Aus diesem Grund übernimmt meine Mentorin Hannah – bis heute – die interne Korrektur der von mir verfassten Texte. Das eine oder andere Mal habe ich mich dann schon erschrocken, wie stark sie den Rotstift angesetzt hat. Mein Text war kaum wiederzuerkennen. Besonders gut finde ich, dass Hannah mir jederzeit die Möglichkeit gibt, ihre Korrektur meiner Texte zu besprechen. Wenn ich möchte, schaut sie nochmal final drauf, bevor ich den Text an den Kunden schicke. Aber auch das hat sich inzwischen geändert: Hannahs finaler Blick ist (oft) nicht mehr nötig, da sie voll und ganz in meine Arbeit vertraut. Immerhin habe ich eine Menge von ihr gelernt. In meiner Anfangszeit habe ich zudem vielen Input-Gesprächen meiner Mentorin als stille Zuhörerin beigewohnt, um einen Einblick in die Abläufe zu bekommen. Als ich mein erstes eigenes Input-Gespräch geführt habe, war Hannah als Backup dabei. So konnte sie, falls das Gespräch ins Stocken gerät oder ich ein Blackout habe, einlenken und mich durch an den Kunden gerichtete Fragen unterstützen. Spoiler-Alarm: So weit ist es zum Glück nie gekommen. Mittlerweile führe ich Input-Gespräche eigenständig – und ja, das schon mal mit fünf Personen gleichzeitig (auch wenn das definitiv der Ausnahmefall ist).

Fragen und Feedback ausdrücklich erwünscht

Was mich meine Mentorin außerdem gelehrt hat, ist, dass es keine dummen Fragen gibt. Ich kann jederzeit mit all meinen Fragen an sie herantreten. Gleichermaßen kann ich ihr erzählen, was mir besonders Spaß macht und leichtfällt, aber auch, womit ich noch Schwierigkeiten habe. Insgesamt achtet Hannah – und Möller Horcher an sich – darauf, dass man Text- beziehungsweise Kundenprojekte bekommt, bei denen man seine Stärken ausspielen kann. Aber auch vor Aufgaben mit Themen und Textsorten, die einem noch nicht ganz liegen, wird man nicht verschont. Denn: Ziel ist es, die nötige Routine zu entwickeln, um alle Projekte mit Bravour meistern zu können. Neben der Möglichkeit, immer Fragen zu stellen, sind die regelmäßigen Feedback-Gespräche eine ideale Gelegenheit, um darüber zu sprechen, wo man noch (mehr) Unterstützung braucht. Hannah hat mich stets aktiv danach gefragt, ob ich mit dem 1:1 Mentoring und den Workshops zufrieden bin oder Wünsche und Verbesserungsvorschläge habe. Meine Feedbackgespräche habe ich immer als Gespräche auf Augenhöhe empfunden, bei denen ich keine Scheu haben musste, Dinge anzusprechen, die mir auf dem Herzen liegen.

Digital oder face-to-face – das ist hier die Frage

Während meiner ersten Monaten bei MH habe ich es sehr genossen, dass das 1:1 Mentoring vor Ort stattgefunden hat. So ist und bleibt der Weg von Schreibtisch zu Schreibtisch der einfachste (und kürzeste!), um sich bei Fragen schnell austauschen zu können. Aber auch in Zeiten von Corona klappt das Mentoring via Telefon und Webmeeting sehr gut. Und da meine Mentorin Hannah generell im Homeoffice arbeitet, läuft ein Teil des 1:1 Mentoring so oder so digital ab. Natürlich ist es eine Frage des Typs, wie gut man mit digitalem Mentoring zurechtkommt – und kann für so manchen ein (kleiner oder auch größerer) Minuspunkt sein. Dennoch: Ob face-to-face oder digital – meine Mentorin ist immer für mich da und steht mir mit Rat und Tat zur Seite. Und wenn wir mal ein paar Tage nicht viel voneinander hören, ruft sie mich an und erkundigt sich, ob bei mir alles gut ist.

Meine beiden Kolleginnen Carolin und Eda, die nahezu zeitgleich mit mir bei MH angefangen haben, können übrigens ähnlich Positives über ihr 1:1 Mentoring berichten:

Carolin ist Consultant-Trainee bei Möller Horcher. Copyright: Möller Horcher Kommunikation

Carolin ist Consultant-Trainee bei Möller Horcher. Copyright: Möller Horcher Kommunikation

Carolin, Consultant-Trainee: „Das Mentoring bei Möller Horcher ist für mich insgesamt eine sehr positive Erfahrung. Dass ich bei Fragen direkt auf meine Mentorin Katja zugehen kann und dass sie mir bei allen Herausforderungen zur Seite steht, hat mir die Einarbeitung ungemein erleichtert – vor allem, da wir uns bei Möller Horcher mit komplexen Themen aus den Bereichen IT und High Tech befassen. Sehr positiv war für mich zudem, dass die Kommunikation mit meiner Mentorin auch nach dem Umzug vom gemeinsamen Büro ins Homeoffice im vergangenen Frühling reibungslos weiterlief. Trotz Lockdown habe ich mich stets gut aufgehoben und nie allein gelassen gefühlt.“

Eda ist die erste Auszubildende bei Möller Horcher. Copyright: Möller Horcher Kommunikation

Eda ist die erste Auszubildende bei Möller Horcher. Copyright: Möller Horcher Kommunikation

Eda, Auszubildende als Kauffrau für Büromanagement: „Ich bin nicht nur die erste Auszubildende bei Möller Horcher, sondern habe gleich zwei Mentorinnen an meiner Seite. Das ist zum einen unsere Operations Managerin Tanja, die mir während meiner dreijährigen Ausbildung alles beibringt, was ich im Bereich Assistenz, Buchhaltung und Rechnungsstellung wissen muss. Und zum anderen unsere Senior-Beraterin Katja, die mir einen umfassenden Einblick in den Bereich Consulting gibt. Wenn ich eine Aufgabe mal nicht auf Anhieb verstehe, sind beide sehr geduldig und erklären sie mir gerne noch ein zweites oder drittes Mal. Insgesamt sind beide sehr bedacht, das theoretische Wissen, das ich in der Berufsschule vermittelt bekomme, mit praktischen Agenturaufgaben zu verbinden. Von Katja bekomme ich beispielsweise eine Wochenaufgabe, die wir am Ende der Woche besprechen. In diesem Zusammenhang ist bereits ein Glossar entstanden, in dem ich Consulting- und Marketing-Begriffe in eigenen Worten beschreibe und das mir so als Wissensspeicher beziehungsweise praktisches Nachschlagewerk dient. Tanja überprüft regelmäßig mein Ausbildungsheft und erkundigt sich danach, ob ich mit den Schulaufgaben zurechtkomme oder Unterstützung brauche – das alles schätze ich an MH sehr.“

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