Was der „Internationale Tag der Jogginghose“ mit unserem Kick-off zu tun hat

Hannah Winter-Ulrich, 26.01.2021 ***

Selten haben ein „Welttag“ und ein Event besser zusammengepasst als vergangenen Donnerstag: Am 21. Januar war nicht nur „Internationaler Tag der Jogginghose“, sondern auch unser jährliches Kick-off, das zum ersten Mal rein virtuell stattgefunden hat. Und nein, wir haben nicht alle in Jogginghose vor unseren Kameras gesessen. Wir haben tatsächlich gemeinsam Sport gemacht.

Es ist eine lang gehegte und gut gepflegte Tradition bei Möller Horcher: Bei uns gibt es keine Weihnachtsfeier – am Jahresende ist der Stress schon groß genug –, sondern Anfang des Jahres ein zweitägiges Kick-off. Unter normalen Umständen hätten wir uns in einem Hotel getroffen, das vergangene Agentur-Jahr Revue passieren lassen, an einem Workshop zu einem aktuellen Thema teilgenommen und am Abend etwas gemeinsam unternommen. Das war momentan leider nicht möglich. Inzwischen an virtuelle Events jeglicher Art gewöhnt, haben wir auch unser Kick-off in den digitalen Raum verlegt.

Ein gesunder Geist braucht einen gesunden Körper

Los ging es mit Sport (#Jogginghose). Um dem Internationalen Tag der Jogginghose Tribut zu zollen, haben wir eine Trainerin engagiert, die uns an beiden Kick-off-Tagen mit kurzen Sport-Einheiten verwöhnt – oder gequält – hat. Was zutrifft, muss jeder Teilnehmer anhand seines Muskelkaters für sich selbst entscheiden ? Überraschenderweise hat das Konzept des virtuellen Sports gut funktioniert. Die sympathische Trainerin Katja Schlamp hat uns verschiedene Übungen mit dem Tencoz-Band gezeigt. Wir haben sie – jeder für sich zuhause vor dem Rechner – nachgemacht. Es war nicht nur echt lustig, die Kolleg*innen auf dem Bildschirm sporteln zu sehen (#Jogginghose), die Dehn- und Kräftigungsübungen haben auch den letzten Rest Müdigkeit aus unseren Knochen vertrieben und uns geistig fit gemacht. Schließlich brauchten wir all unsere Aufmerksamkeit für den ersten Programmpunkt: die Vorstellung unseres Strategieplans.

Strategischer Weitblick ist gefragt

Vergangenes Jahr haben wir unseren Strategieplan im Kick-off gemeinsam erarbeitet. Dieses Konzept ließ sich leider nicht ins Digitale übertragen. Darum blieb es bei der reinen Vorstellung der einzelnen Punkte durch die jeweils Verantwortlichen aus den Bereichen Business Development, Marketing, Personal, Technik und so weiter. Nach diesen ersten beiden Stunden gab es wieder Sport. Dieses Mal sitzend auf dem Stuhl – man will sich ja nicht überstrapazieren. Wieder haben wir das Band benutzt, das so nett und unschuldig in rosa daherkam, aber die Muskeln gar nicht nett zum Brennen brachte.

Weiter ging es dann mit vier Parallel-Workshops. Hier haben sich kleine Teams den folgenden Themen gewidmet:

  • Verzahnung der Kundenteams – zielführende Zusammenarbeit über Redaktions- und Consultinggrenzen hinweg
  • Achtsamkeit – wie gehe ich sorgsamer mit (meinen und anderen) Ressourcen um? Inkl. Stressbewältigung & Strategien, um Stress zu mindern
  • Kunden-Etikette – Dos und Don´ts im Umgang mit Kunden
  • Quick-Start – wie arbeite ich mich schnell und effizient in einen Neukunden ein?

Zum Abschluss des offiziellen ersten Kick-off-Tages gab es wieder Sport (#Jogginghose) – und zum Runterkommen auch Atem- und Entspannungsübungen. Das war interessant, kann ich Ihnen sagen. Haben Sie schon einmal versucht, Ihre Zunge, Ihre Augäpfel und Ihr Gehirn zu entspannen? Und tief in Ihr Schulterblatt zu atmen? Gar nicht so leicht!

Schokolade und Jogginghose – (k)ein Gegensatz

Einen kleinen Gegenpart zu unserem Sportprogramm (#Jogginghose) bildete die Abendveranstaltung: eine Schokoladen-Weltreise. Schokoladen-Experte Jürgen Bluhm entführte uns nach Südamerika sowie viele weitere Ecken auf der Welt und weihte uns in die Geheimnisse des Kakaoglücks ein. Und ja, natürlich hatten wir alle im Vorfeld ein Probierpaket enthalten. Es ist erstaunlich, wie unterschiedlich hochwertige Zartbitter-Schokolade mit 75 Prozent Kakaoanteil schmeckt – je nachdem, ob sie aus Ecuador, Indien oder Madagaskar stammt. Auch die Kehrseite der Schokoladen-Medaille enthielt er uns nicht vor: schlechte Arbeitsbedingungen und ein Leben in Armut in den Herkunftsländern. Ich persönlich werde mit gutem Gewissen im Discounter keine Schokolade mehr kaufen können.

Entspannung und Stressabbau – aber richtig!

Tag zwei begann – Sie ahnen es – mit bandgestützten Dehnübungen (#Jogginghose). Dann waren wir fit, um uns gegenseitig die Ergebnisse aus den vier Workshops des Vortags präsentieren zu können. Insbesondere die Themen Achtsamkeit und Umgang mit Stress haben ein reges Gespräch in Gang gesetzt. Der Tenor: Jeder muss für sich selbst herausfinden, wie er oder sie am besten entspannt – ob beim Sport, bei einem Spaziergang in der Natur oder beim Meditieren. Aufgrund der Diskussion musste die eigentlich vorgesehene Sporteinheit (#Jogginghose) ausfallen. Huch, hat sich die Schokolade da schon auf meine Hüfte gelegt? Passe ich noch in meine #Jogginghose rein?

Auf der Suche nach unserem Zweck

Anschließend haben wir uns dem Thema Purpose gewidmet. Auf einem virtuellen Whiteboard haben wir gemeinsam herausgearbeitet, wer unsere verschiedenen Stakeholder sind, welche Eigenschaften Möller Horcher als Unternehmen, Arbeitgeber, Partner und so weiter auszeichnen und wie das alles zusammenspielt. In einer Gruppenarbeit haben wir dann versucht, den Zweck von Möller Horcher auf den Punkt zu bringen. Natürlich gab es so viele verschiedene Formulierungen wie Gruppen. Die Konsolidierung der Vorschläge steht noch aus. Es bleibt spannend! Und am Ende gab es – natürlich – wieder eine kleine Sporteinheit (#Jogginghose). So waren wir bestens auf das Wochenende vorbereitet.

Achtung Spoiler: Erste Ergebnisse des Kick-offs setzen wir gleich in die Tat um: Ab sofort führt unsere Auszubildende Eda zu Beginn unseres internen Informations- und Abstimmungsmeetings, an dem alle Kollegen jeden Montagmittag teilnehmen, eine Atemübung mit uns durch. Und jetzt atmen Sie einmal tief durch und vergewissern Sie sich des aktuellen Moments. Ooooommmm!

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