Franziska Vofrei im Interview: „Unsere HR-Studie hat sich gelohnt“

Katja Dreißig, 12.01.2021 ***

© Franziska Vofrei

Die „HR-Studie 2020“ liefert ein Stimmungsbild, wie es um die Digitalisierung des HR-Bereichs steht. Die forcont business technology gmbh, ein auf Enterprise Content Management spezialisiertes Softwarehaus, hat die Studie gemeinsam mit der Universität Halle-Wittenberg durchgeführt. Neben Marktforschung war es das Ziel von forcont, die Ergebnisse für die Pressearbeit und eine Kampagne zur Lead-Generierung zu nutzen. Franziska Vofrei, Inbound Marketing Managerin bei forcont, hat das Projekt betreut. Im Interview verrät sie ihre persönlichen Highlights – und welches To-do sie anfangs unterschätzt hat.

Möller Horcher: Eine Studie zu konzipieren, durchzuführen, auszuwerten und die Ergebnisse aufzubereiten – der eine oder andere fragt sich sicher: „Lohnt sich dieser Aufwand für die Lead-Generierung überhaupt?“ Was antworten Sie darauf, Frau Vofrei?

Franziska Vofrei: Der Aufwand lohnt sich auf jeden Fall. Heutzutage ist der Markt überflutet von Werbebotschaften. Mit der eigenen Botschaft aus der Masse herauszustechen, wird immer schwieriger. Was aber zunehmend an Relevanz gewinnt, sind nützliche Informationen für die Zielgruppe – Inhalte, die für die Menschen lesenswert sind und bei ihren aktuellen Herausforderungen Hilfestellung bieten. Der Ergebnisbericht zur Studie ist so ein nutzwertiger Content. Er gibt HR-Verantwortlichen nicht nur einen Überblick über den Status quo, sondern liefert auch wertvolle Handlungsempfehlungen. Wir vermitteln unserer Zielgruppe fundierte, relevante Informationen und bleiben so im Gedächtnis. Nicht zuletzt positionieren wir uns bereits in der frühen Phase der Lead-Generierung als seriöser Anbieter und zeigen: Wir kennen die Herausforderungen des HR-Bereichs und haben Lösungen dafür. Unsere Erfahrung beweist, dass sich das auszahlt.

MH: Wie haben Sie die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg als Kooperationspartner gewonnen? Welche Rolle hat sie bei der Studie gespielt?

FV: Ich habe an der Universität in Halle Betriebswirtschaftslehre studiert und die wirtschaftswissenschaftliche Fakultät bis heute in positiver Erinnerung behalten. Als wir auf der Suche nach einem Kooperationspartner waren, dachte ich: „Warum nicht einfach mal anfragen?“ Meine persönliche Bindung zur Uni hat sicher dazu beigetragen, dass die Kommunikation während des gesamten Projekts sehr angenehm und konstruktiv war. Der Lehrstuhl für Personalwirtschaft und Business Governance war maßgeblich an der Konzeption des Fragebogens beteiligt. Passend zu seinem Forschungsschwerpunkt entwickelte der Lehrstuhl insbesondere die Fragen zum Themenkomplex HR Data und HR Analytics. Nach der Befragung hat die Uni die Rohdaten ausgewertet. Außerdem hat der Lehrstuhl dabei geholfen, die Ergebnisse zu analysieren und Erkenntnisse sowie Handlungsempfehlungen daraus abzuleiten.

MH: Was waren Ihre persönlichen Highlights und Herausforderungen rund um die HR-Studie?

FV: Als die Idee der Studie geboren war, haben wir damit begonnen, einen Kooperationspartner zu suchen – im Idealfall eine Universität oder Hochschule. Diese Suche erwies sich als aufwendiger als gedacht. Einige Bildungseinrichtungen haben aufgrund mangelnder Ressourcen abgesagt, andere gar nicht reagiert. Das war eine Durststrecke direkt zu Beginn des Projekts. Im Nachhinein frage ich mich, warum ich nicht eher darauf gekommen bin, an meiner ehemaligen Uni anzufragen. Manchmal sieht man eben den Wald vor lauter Bäumen nicht. Somit war die Zusage der Universität Halle als Kooperationspartner mein erstes großes Highlight.

Ein weiterer Punkt, den wir anfangs unterschätzt haben, war, Teilnehmer für die Umfrage zu gewinnen. Im heutigen schnelllebigen Arbeitsalltag ist es gar nicht so einfach, Menschen zu finden, die sich zehn bis fünfzehn Minuten Zeit für eine Umfrage nehmen. Ein Highlight wiederum war die Zusammenarbeit mit Möller Horcher. Die Kommunikation war während des gesamten Projekts sehr klar, effizient und freundlich, wie wir es von euch gewohnt sind. Der Ergebnisbericht, den Möller Horcher aus den Studienergebnissen sowie dem Input von uns und der Uni erstellt hat, hat unsere Anforderungen mehr als übertroffen.

MH: Vielen Dank für das Interview, Frau Vofrei!

Sie wollen mehr über die Ziele, die Vorgehensweise und den Erfolg der Studie erfahren? Dann lesen Sie jetzt unsere Success Story!

Sie interessieren sich für die Ergebnisse der „HR-Studie 2020“? Den Studienbericht können Sie bei forcont kostenfrei herunterladen.

Neues Workbook

Das "Basis-Content-Modell" - so erstellen Sie Ihre erfolgreiche Themenkampagne.
Kostenfreier Download
close-link
Hier klicken