Warum Work-Life-Balance bei Möller Horcher gelebter Alltag ist

Tanja Ressel-Nunheim, 25.08.2020 ***

Quelle: pixabay/Anrita1705

Work-Life-Balance ist eine Errungenschaft, von der unsere Großväter und Großmütter nur träumen konnten. Immer mehr Unternehmen erkennen, dass ihre Mitarbeiter ihr höchstes Gut sind – und behandeln sie entsprechend gut. Warum wir Work-Life-Balance großschreiben und was wir unseren Kollegen Gutes tun, erfahren Sie in diesem Wohlfühl-Beitrag.

Was ist Work-Life-Balance?

Als Work-Life-Balance bezeichnet man einen Zustand, bei dem Arbeitnehmer in den Genuss eines ausgewogenen Verhältnisses zwischen Berufs- und Privatleben kommen. Der Begriff setzt sich zusammen aus dem englischen Work (Arbeit), Life (Leben) und Balance (Gleichgewicht). Im Grunde geht es darum, Arbeitsvoraussetzungen zu schaffen, die es Mitarbeitern ermöglichen,

  • berufliche Erfüllung zu finden,
  • ein glückliches Familienleben zu führen,
  • ein bereicherndes Privatleben zu haben und
  • gesund zu sein.

Seine Energie so einzusetzen, dass sich ein ausgewogenes Verhältnis zwischen der beruflichen Verpflichtung und den Notwendigkeiten des Familienlebens einstellt, steht im Zentrum des Work-Life-Balance-Konzepts. Work-Life-Balance folgt dem Ziel, dass Beruf und Privatleben derart koexistieren, dass sich Arbeitnehmer in beiden Bereichen optimal entfalten können. Was eine gute Work-Life-Balance ausmacht, ist dabei höchst individuell. Während es für den einen darum geht, Zeit mit der Familie zu verbringen, möchte die andere sportliche Höchstleistungen erreichen und möglichst viel Zeit für das Training haben.

Work-Life-Balance bei Möller Horcher

Zugegeben: Agenturen stehen nicht gerade in dem Ruf, ihre Mitarbeiter gut zu behandeln. Unbezahlte Praktika, befristete Verträge und Unmengen unbezahlter Überstunden sind vielerorts völlig normal. Aber nicht bei uns! Wir haben uns von Beginn an gegen unbezahlte Praktika und für eine fundierte Ausbildung entschieden. Alle unsere Mitarbeiter erhalten direkt nach der Probezeit Verträge ohne zeitliche Befristung und können einen betrieblichen Altersvorsorge-Vertrag abschließen. Es ist uns wichtig, unsere Mitarbeiter fair zu behandeln. Wir begegnen auch neuen Mitarbeitern von Beginn an auf Augenhöhe und vermeiden Top-Down-Ansagen so weit wie möglich. Wir legen großen Wert auf kollegiale Teamarbeit. Denn ohne unser Team wären wir nichts.

Work-Life-Balance in der Praxis

Neben diesen formalen Rahmenbedingungen gibt es eine Reihe an organisatorischen und praktischen Maßnahmen, die wir ergriffen haben, um bestmögliche Arbeitsbedingungen im Sinne einer optimalen Work-Life-Balance zu schaffen – und zwar individuell für jede einzelne Kollegin und für jeden einzelnen Kollegen. Dazu zählen:

  • Individuelle Arbeitsmodelle: Als Unternehmen, das – bis auf eine Ausnahme – nur Frauen beschäftigt, wollen wir zwangsläufig Vereinbarungen finden, die es unseren Kolleginnen erlauben, sich um ihre (kleinen) Kinder zu kümmern. Dabei versuchen wir stets, Lösungen zu etablieren, die den jeweiligen privaten und beruflichen Bedürfnissen gerecht werden: Während eine Kollegin nur 20 Stunden pro Woche arbeitet, sind es bei anderen 32 oder 36 Stunden. Eben so, wie es die individuelle Situation erfordert. Auch die Möglichkeit, tageweise oder komplett im Homeoffice zu arbeiten, räumen wir vielen unserer Kollegen ein.
  • Flexible Arbeitszeiten: Manchmal macht uns das Leben einen Strich durch die Rechnung. Ja, Kinder werden krank – Haustiere auch. Handwerker kündigen sich an, eine neue Waschmaschine wird geliefert oder, oder, oder. Auch hier bemühen wir uns nach Kräften, stets eine Lösung zu finden, mit der beide Seiten – Arbeitnehmer und Arbeitgeber – zufrieden sind. Sei es, mal einen Tag von zuhause zu arbeiten oder früher Schluss zu machen beziehungsweise früher mit der Arbeit zu beginnen und die ausstehende Zeit an einem anderen Tag nachzuholen.
  • Gesundheitserhaltende Maßnahmen: Wir erachten die Gesundheit unserer Mitarbeiter als höchstes Gut. Wir wollen, dass unsere Kolleginnen und Kollegen im Berufsalltag gesund und fit bleiben – insbesondere in stressigen Zeiten. Diese sind zwar nicht an der Tagesordnung, lassen sich im schnelllebigen Agentur- und Kommunikationsalltag jedoch nicht immer vermeiden. Um einen Ausgleich zu schaffen, bieten wir unseren Mitarbeitern mehrmals im Jahr verschiedene Maßnahmen zur Gesundheitserhaltung, wie etwa Kurse zur Rückenschulung oder Massagen.
  • Stärkende Verpflegung: Wir sind seit jeher stolz darauf, den besten Kaffee nördlich der Alpen zu kredenzen – Profi-Gastro-Espressomaschine und frisch importierten italienischen Spitzenröstungen sei Dank. Wer neben dem Koffein- auch einen Vitaminkick braucht, kann sich in unserer Küche jederzeit an frischem Obst und gesunden Getränken bedienen. Übrigens: Wenn nicht gerade das Corona-Virus sein Unwesen treibt, treffen wir uns an der Offenbacher Zentrale einmal im Monat zu einem gemeinsamen Mittagessen, das zwei Kolleginnen frisch zubereiten. Dabei achten wir natürlich auf individuelle Vorlieben und gesundheitliche Anforderungen – von Unverträglichkeiten und Allergien bis hin zur vegetarischen oder veganen Ernährung.
  • Gemeinsame Events: Zugegeben, wir lassen es auch mal gerne krachen! Zu Beginn des Jahres veranstalten wir unser Kick-off. Hier erarbeiten wir unsere Pläne für die kommenden zwölf Monate, nehmen an einem fachspezifischen Workshop teil und verbringen den Abend gemeinsam – beim Bowling, bei einer winterlichen Fackelwanderung oder in einer luxuriösen Stretch-Limousine. Und natürlich darf ein leckeres Abendessen nicht fehlen. Seit einigen Jahren gibt es an den beiden Niederlassungen auch ein Sommerfest. Weitere gemeinsame Events, wie etwa das frühere Plätzchenbacken in der Adventszeit und zuletzt ein Krimidinner, schweißen uns als Team noch stärker zusammen.
  • Ambiente zum Wohlfühlen: Es ist uns wichtig, dass wir in unseren Räumlichkeiten nicht nur gewissenhaft arbeiten können, sondern uns auch wohlfühlen. In unserer Offenbacher Niederlassung in einem schönen Jugendstil-Altbau fühlt sich jeder auf Anhieb gut aufgehoben. Im Sommer genießen wir die Mittagspausen oder mal ein kleines Gespräch zwischendurch in unserem Garten. Auch in unserer zweiten Niederlassung, gelegen inmitten der historischen Freiberger Altstadt, sucht man kaltes Grau vergeblich. Was man findet, ist ein warmes, einladendes Ambiente.
  • Angenehmes Arbeitsklima: Weil bei uns immer der Mensch im Vordergrund steht, legen wir großen Wert auf ein kooperatives und freundschaftliches Miteinander. Wir sind überzeugt, dass wir durch eine respektvolle Zusammenarbeit im Teamdie größten Erfolge erzielen. Bei uns gibt es keine Einzelkämpfer und kein Konkurrenzdenken. Trotzdem ermöglichen wir es jedem Einzelnen, sich zu verwirklichen: Für neue Ideen und persönliche Anliegen haben wir immer ein offenes Ohr.
  • Sabbatical: Unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die schon etwas länger dabei sind, bieten wir die Möglichkeit, eine berufliche Auszeit zu nehmen, die bis zu drei Monate dauern kann. Wir sind der Meinung: Wer über Jahre hinweg top Leistungen erbringt, so einen wesentlichen Beitrag für eine erfolgreiche Zukunft der Agentur leistet und Nachwuchskräften als gutes Vorbild dient, hat es verdient, ein Sabbatical zu machen – und die Dinge zu tun, für die im Berufsalltag keine Zeit bleibt.

Work-Life-Balance – das sagen unsere Kolleginnen

Christine, Redakteurin: „Schon lange, bevor Corona vielen Skeptikern gezeigt hat, dass mobiles Arbeiten funktioniert, war Homeoffice bei Möller Horcher fest integriert. Von zuhause zu arbeiten, erspart mir jede Woche eine Pendelstrecke von 600 Kilometern und eine Fahrzeit von neun bis zehn Stunden. Für mich ist das eine unschätzbare Verbesserung meiner Lebensqualität. Die häufig kritisierte Entgrenzung von Arbeit und Leben findet dabei übrigens nicht statt – bei Möller Horcher haben auch die Kolleginnen und Kollegen, die im Homeoffice arbeiten, ihren regulären Feierabend.“

Venera, Leiterin Business Development: „Für mich bedeutet Work-Life-Balance nicht nur ´Vereinbarkeit von Familie und Beruf`, sondern auch ´Vereinbarkeit von Beruf und persönlichen Bedürfnissen`. Dazu gehören für mich – neben den ganz fundamentalen wie Schlafen, Essen und Trinken – auch innere Balance, Ausgeglichenheit und Sich-wohl-Fühlen im beruflichen Alltag, also in Situationen, in denen man angespannt und aufgeregt ist. Das kommt gar nicht so selten vor; ein Mitarbeiter-Entwicklungsgespräch kann durchaus solch eine Situation sein. Die gute Fee (vielleicht sind das auch zwei) bei Möller Horcher hat mir unlängst ein Paket mit ´Nervennahrung` zukommen lassen, das genau rechtzeitig zum Mitarbeitergespräch in meinem Homeoffice (#Corona-wir-bleiben-zuhause) eingetroffen ist. Das Ergebnis: ein Wow-Effekt, ein gutes Gefühl und ein entspanntes Mitarbeitergespräch. Danke an die MH-Fee!“

Jenny, Teamleiterin Redaktion: „Ich schätze ganz besonders die Möglichkeit, meine Arbeitszeit flexibel zu gestalten und im Homeoffice zu arbeiten, wenn es die Situation erfordert. So bekomme ich den Job einerseits und meine Familie mit zwei Kindern andererseits gut unter einen Hut. Auch die gesundheitsfördernden Maßnahmen – ich habe an einem Rückenschulen-Kurs und an einer Ergonomie-Schulung teilgenommen – tragen dazu bei, das Berufsleben ausgeglichen zu gestalten.“

Sandy, Agenturleiterin: „Ich bin seit rund 15 Jahren bei Möller Horcher beschäftigt – angefangen als Trainee, bin ich heute Niederlassungs- und Agenturleiterin. Nachdem ich meine Ausbildung in Offenbach absolviert habe, hat es mich zurück in meine sächsische Heimat gezogen, wo ich unsere Niederlassung in Freiberg auf- und ausgebaut habe. Der große Vertrauensvorschuss, den ich damals bekommen habe – das ist schon einzigartig. Damals und heute ist es die Flexibilität, die ich immer wieder bemerkenswert finde. Arbeitszeiten anpassen, zwischen der Arbeit im Büro und zuhause wechseln – all das ist selbstverständlich.“

Hannah, Ausbildungsleiterin Redaktion: „Nach rund zehn Jahren bei Möller Horcher – und davon neun komplett im Homeoffice – möchte ich auf mein Heimbüro nicht mehr verzichten. Nicht erst, seitdem ich Mutter bin, weiß ich dieses Arrangement sehr zu schätzen – ebenso wie die Möglichkeit, private Termine auch mal während der Arbeitszeit wahrnehmen zu können. Dass ich trotz Homeoffice eine leitende Position innehabe, ist alles andere als selbstverständlich. Hier zeigt sich: Mit moderner Technik lassen sich räumliche Distanzen sehr gut überbrücken. Apropos Distanz: Eigentlich wollte ich im Frühjahr 2020 ein Sabbatical nehmen. Leider hat mir das Corona-Virus einen Strich durch die Rechnung gemacht. Aber auch hier haben wir eine Lösung gefunden: Meine Familie und ich werden die Reise im Herbst 2021 nachholen – so das Corona-Virus will.“

Wie ist Ihre Erfahrung mit dem Konzept der Work-Life-Balance? Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung!

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