Warum bei MH immer „Tag der Familie“ ist

Tanja Ressel-Nunheim, 15.05.2020 ***

Quelle: Möller Horcher

Heute ist Internationaler Tag der Familie. Die Bedürfnisse von Familien stehen auch bei Möller Horcher im Fokus – und zwar nicht nur heute, in Zeiten der Krise. Die Vereinbarkeit von Kindern und Beruf ist in unseren Augen ein gesamtgesellschaftliches Ziel, zu dem wir als Arbeitgeber aktiv beitragen wollen.

Wir wollen, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gerne bei Möller Horcher arbeiten. Denn uns ist bewusst: Wo der Arbeitsalltag so dynamisch und fordernd ist wie in der Kommunikationsbranche, kommt es umso mehr darauf an, dass das Betriebsklima und die übrigen Rahmenbedingungen stimmen. An einem kollegialen Miteinander und einer offenen, konstruktiven Kommunikationskultur dürften alle interessiert sein. Insbesondere Eltern wünschen sich zudem Flexibilität von ihrem Arbeitgeber. Schließlich geben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Rolle als Mütter und Väter nicht an der Bürotür ab, sondern sie sind 24 Stunden am Tag Eltern. Familiäre und berufliche Verpflichtungen zu vereinbaren, ist für viele ein täglicher Balanceakt. Wir verfolgen schon seit Jahren den Ansatz, die Eltern in unserem Team dabei zu unterstützen: Flexible Arbeitszeiten und die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten, sind hierfür zentrale Instrumente. Für uns als Kommunikatoren ist Flexibilität eine Schlüsselkompetenz – gegenüber Kunden und Medienvertretern ebenso wie gegenüber unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Familienfreundlichkeit lohnt sich

Am Tag der Familie 2020 sind Eltern durch die Corona-Pandemie zusätzlichen Belastungen ausgesetzt. Das sorgfältig ausgeklügelte Betreuungssystem aus Schule, Kita, Großeltern und Babysitter fiel von einem Tag auf den anderen aus. Die Verbreitung des Virus eindämmen, lautete die oberste Devise der Politik – zu Recht und mit Erfolg. Wie Eltern allerdings Erwerbsarbeit, Kinderbetreuung und Homeschooling gleichzeitig stemmen sollen, darüber verlautbarte in den Pressekonferenzen von Bundesregierung und Ländern wenig bis nichts. Arbeitnehmer und Arbeitgeber mussten selbst eine Lösung finden. Bei Möller Horcher ist uns das in gegenseitigem Einvernehmen gelungen: Dank flexibler Arbeitszeiten und der Möglichkeit, vorübergehend Stunden zu reduzieren, helfen wir den Müttern im Team (Väter gibt es bei uns derzeit leider keine), diese herausfordernde Zeit zu überbrücken. Jetzt macht sich übrigens bezahlt, dass wir Familienfreundlichkeit nicht erst seit gestern anstreben. Als Mitte März der bundesweite Lockdown beschlossen wurde, haben wir sofort reagiert und das gesamte Team ins Homeoffice geschickt. Das war nur möglich, weil die technischen Voraussetzungen bei fast allen schon gegeben waren.

Wenn’s bei der Arbeit familiär zugeht

Familienfreundlichkeit ist bei MH nur ein Aspekt unseres Mindsets. Wir sehen in unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nicht bloß eine Arbeitskraft, sondern einen Menschen. Jede und jeder in unserem Team bringt unterschiedliche Eigenschaften, Erfahrungen, Fähigkeiten, Einstellungen, Ecken und Kanten mit. Unsere Teamphilosophie basiert darauf, genau das anzuerkennen. Wahrscheinlich sind es diese gegenseitige Toleranz und Wertschätzung, die uns so harmonisch zusammenarbeiten lassen. Ellenbogenmentalität? Zum Glück nicht bei uns. Was natürlich nicht heißt, dass immer alles eitel Sonnenschein ist. Wo Menschen täglich viele Stunden ein Büro teilen, bleiben Konflikte nicht aus. Aber der Umgang damit macht’s. Auch hier sind wir als Kommunikationsprofis im Vorteil: Ehrlich miteinander reden und eine Lösung finden, mit der alle leben können, so haben wir bisher noch jede Meinungsverschiedenheit geklärt. Diese Feedbackkultur haben wir auch in unserer Onboarding-Strategie verankert: Neuen Kolleginnen und Kollegen – egal, ob im Rahmen eines Traineeships, Volontariats oder einer Ausbildung – stellen wir ausnahmslos ein erfahrenes Teammitglied als Mentor und feste Ansprechperson zur Seite. Unsere Kolleginnen arbeiten den Neuling nicht nur systematisch in seine Aufgaben ein, sondern helfen auch jederzeit, wenn Fragen auftauchen. Dieses 1-zu-1-Mentoring hilft insbesondere Berufseinsteigern, sich auf Anhieb bei uns aufgehoben zu fühlen – so schilderte es zuletzt auch Eda, unsere Auszubildende als Kauffrau für Büromanagement.

Mut zur Flexibilität

„Work-Life-Balance“ und „Familienfreundlichkeit“ sind wohlklingende Begriffe, mit denen heute viele Unternehmen werben. Längst nicht alle meinen es damit auch ernst. Wer Eltern wirklich unterstützen will, sollte ihnen die Freiräume geben, die sie brauchen, um ihrer doppelten Verantwortung gerecht zu werden. Und ganz allgemein ein Klima schaffen, in dem sich alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als Mensch gesehen fühlen. Unsere Erfahrung zeigt: Davon profitieren letztendlich beide Seiten.

Wie ist Ihre Erfahrung? Teilen Sie uns gerne mit, wie Sie das Thema „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ angehen.

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