Backe, backe, Redakteur!

Hannah Winter-Ulrich, 06.12.2019 ***

Weihnachten steht vor der Tür. Gemeinsam Plätzchen zu backen, ist seit unzähligen Generationen ein liebgewonnenes Ritual in vielen Familien. Auch wir bei Möller Horcher treffen uns mit unseren Kollegen zum Plätzchenbacken. Heute möchten wir uns den perfekten Redakteur backen – und verraten Ihnen unser Rezept.

Sprachgefühl

Auf das vielbeschworene Bauchgefühl kommt es nicht nur beim Plätzchenbacken an. Auch zum Verfassen komplexer Fachtexte braucht es Gefühl – nämlich Sprachgefühl. Ein Redakteur muss sich mit der deutschen Sprache und ihrer wirkungsvollen Anwendung unbedingt wohlfühlen. Erkennen zu können, ob es einen bildhaften Vergleich oder doch eine faktenorientierte Erklärung braucht, um einen Sachverhalt zu verdeutlichen, ist eine absolute Grundvoraussetzung. Dasselbe gilt für den wohldosierten, aber wirkungsvollen Einsatz von Stilmitteln wie Redewendungen, Metaphern und Alliterationen.

Stil

Ebenso muss ein Redakteur in der Lage sein, stets den richtigen Ton zu treffen – und zwar für verschiedenste Textgattungen. Für eine sachliche Pressemitteilung braucht es einen anderen Stil als für einen informativen Fachbericht, eine überzeugende Website oder einen persönlichen Kommentar. Darum führt an stilistischer Sicherheit kein Weg vorbei.

Orthografie

Dass ein Redakteur in Sachen Rechtschreibung absolut sattelfest sein muss, sollte sich von selbst verstehen. Natürlich können kleine Flüchtigkeitsfehler im Eifer des Gefechts passieren. Darum ist es wichtig, sich auf seine Kollegen verlassen zu können. Im Rahmen der internen Korrektur spüren wir jedes noch so kleine Fehlerchen auf.

Grammatik

Die grammatikalischen Regeln zu beherrschen, ist ebenfalls Pflicht. Der Dativ ist bei uns nämlich nicht dem Genitiv sein Tod. Auch die Frage nach der korrekten Zeichensetzung sollte sich ein guter Redakteur im Prinzip nicht stellen müssen.

Kompetenz

Als Redakteur in einer auf IT- und Hightech spezialisierten Kommunikationsagentur braucht es natürlich eine gewisse Fachkompetenz. Wir erwarten jedoch nicht, dass ein Uni-Absolvent sich schon mit den Themen unserer Kunden auskennt. Was wir uns wünschen, ist die Bereitschaft und den Biss, sich in komplexe Sachverhalte einzuarbeiten. So wird ein Volontär nach und nach zum Experten. Schließlich ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.

Kreativität

Es ist so eine Sache mit der Kreativität. Wer kreativ sein will um der Kreativität willen, ist bei Möller Horcher nicht gut aufgehoben. Bei uns ist Kreativität immer Mittel zum Zweck. Ein fantasievoller Storytelling-Ansatz, eine ungewöhnliche Headline oder ein spannender Einstieg in einen Text sind das, wofür wir Kreativität brauchen.

Strategie

Strategisch zu denken und zu handeln, ist in vielen Bereichen wichtig – auch über die reine Texterstellung hinaus. Es gilt, gemeinsam mit einem Kollegen aus dem Consulting-Team maßgeschneiderte Kommunikationskampagnen zu entwickeln oder auch eine diplomatisch formulierte E-Mail an einen Kunden zu schicken. Und ja, um einen umfangreichen Text wie ein E-Book zu schreiben, braucht es ebenfalls strategisches Geschick. Sonst verliert man in einem Dickicht aus Input, Ansprechpartnern und Korrekturschleifen schnell den Überblick.

Geduld

Rom wurde nicht an einem Tag erbaut. Auch viele Textprojekte dauern länger als geplant – aus ganz verschiedenen Gründen: Ein Textentwurf muss innerhalb eines Konzerns von vielen Instanzen freigegeben werden; Implementierungsprojekte und Software-Releases verzögern sich; unser Ansprechpartner hat viel zu tun oder ist im Urlaub und und und. Da heißt es: Geduldig sein und einen kühlen Kopf bewahren.

Dass Möller Horcher im vergangenen Jahr volljährig geworden ist, zeigt, dass unser Vorgehen zum Erfolg führt. Darum bleiben wir uns auch in Zukunft treu – nicht zuletzt mit dem Rezept für den perfekten Redakteur!

Die beiden anderen Beiträge unserer Adventsserie finden Sie hier:

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