Ankommen, wohlfühlen, durchstarten – meine ersten Monate bei Möller Horcher

Franziska Pleßke, 22.10.2019

Quelle: MH

Kleine Zeitreise: Wir schreiben das Jahr 2011. Eine hochmotivierte Japanologie- und Germanistikstudentin betritt den imposanten Hörsaal 1, in dem ihre erste Vorlesung stattfindet. Ihre Augen funkeln und in ihrem Kopf manifestiert sich blitzartig dieser eine Gedanke: Hier will, nein muss ich, promovieren. Ok, ok – diese ehemalige Studentin bin ich. Mein Name ist Franziska Pleßke und ich bin seit Juli 2019 glückliche Redaktionsvolontärin bei Möller Horcher. Wie ich in einer Kommunikationsagentur gelandet bin und warum ich mich jederzeit wieder gegen eine Promotion und für ein Volontariat bei Möller Horcher entscheiden würde, davon berichte ich in diesem Blogbeitrag.

Meine anfänglich rosarote Universitäts-Brille habe ich schneller als gedacht abgelegt. Mit dem einhergehenden Promotionsvorhaben sah es nicht anders aus. Dass im Rahmen eines Seminars lediglich ein Dozent meine Texte las, genügte mir nicht. Und ein derartiges Ansehen zu erlangen, dass die eigene wissenschaftliche Arbeit auf nationaler geschweige denn internationaler Ebene bedeutsam ist, glich in meinen Augen einer unlösbaren Herkulesaufgabe. Mein neues Ziel lautete daher: Ich werde Redakteurin. Dann haben meine Texte einen direkten Nutzen und verstauben nicht ungelesen in den Tiefen der Bibliothek. Schnell bin ich auf das Volontariat bei MH gestoßen. Die Stellenbeschreibung hat mich direkt begeistert, die Gestaltung im Hashtag-Stil hat mein Instagram-Herz in wilde Sprünge versetzt. Sofort war mir klar: Da muss ich mich bewerben. Gesagt, getan. Nur eine Woche später stand schon der Termin für mein Bewerbungsgespräch fest, bei dem sich die Beteiligten sehr viel Zeit für mich genommen haben. Das dies nicht die Ausnahme, sondern die Regel darstellt, hat sich in meinen ersten Wochen bestätigt.

Ein fertiges Nest wartet auf mich

Natürlich war ich an meinem ersten Arbeitstag unheimlich aufgeregt. Allerdings legte sich das schlagartig, als mich meine Kolleginnen direkt sehr herzlich in Empfang genommen haben. Zahlreiche liebevoll arrangierte MH-Goodies zierten meinen Schreibtisch, darunter eine Kappe, ein T-Shirt und der ikonenhafte riesige Bleistift. Kaum hatte ich mein Tablet eingeschaltet, blinkten auch schon mehrere Willkommens-E-Mails auf. Auch mein PC war komplett eingerichtet und begrüßte mich zugleich mit meinem persönlichen Einarbeitungsplan in unserer Agentursoftware HQ, einem Dokument mit meinen ersten Aufgaben sowie einem sogenannten Volo-Heft, in das ich seitdem meine Learnings, aber auch Herausforderungen eintrage. Dass MH viel Wert darauflegt, dass man sich wohlfühlt, habe ich zudem in Bezug auf meine Kolleginnen gespürt. Alle sind sehr aufgeschlossen und hilfsbereit. Man kann jederzeit Fragen stellen. Meine Mentorin Hannah steht mir immer mit Rat und Tat zur Seite und gibt mir umfangreiches Feedback zu meinen geschriebenen Texten. Und auch meine Büro- und Redakteurs-Kollegin Jessica habe ich schon mit der einen oder anderen Frage erfolgreich belagert – der Weg von Schreibtisch zu Schreibtisch bleibt einfach der kürzeste.

Erste Blog-Erfolge und der richtige Ansporn

Ich werde nie vergessen, wie sehr ich mit Stolz erfüllt war, als ich meinen ersten Blogbeitrag geschrieben hatte – und dieser ein paar Wochen später online ging. In der ersten Zeit habe ich vor allem Blogbeiträge verfasst, sodass mich langsam das Gefühl beschleicht, die Pipeline unseres MH-Blogs für das restliche Jahr gefüllt zu haben. Bereits in den ersten Wochen hat mich meine Mentorin Hannah aber auch schon mit Kundenprojekten betraut, in deren Rahmen ich ebenfalls Blogbeiträge geschrieben habe. Ich muss gestehen, dass ich ein ganz bisschen traurig war, als ich die Beiträge online gesehen habe und mein Name keine Erwähnung gefunden hat. But that’s the game. Schon heute bin ich bei internen Korrekturen fest eingeplant und begebe mich gewissenhaft und voller Tatendrang auf Fehlersuche – was mich hin und wieder vor Herausforderungen stellt. Denn mir sind schon Texte in die Hände gefallen, bei denen ich nicht mal die kleinsten Fehlerchen aufgespürt habe. Ein richtiger Ansporn für mich: So gut will ich auch mal sein!