Drei Fragen an unsere Wort-Jongleurin Jenny

Elke Mehnert, 14.05.2019 ***

Unsere Freiberger Redakteurin Jenny hat ihr Talent zum Beruf gemacht. Wo der Weg zum kreativen Schreiberling anfing und wie ihr Texteralltag heute so aussieht, verrät sie im Interview.

Jenny, wir wissen, dass du Redakteurin bist. Aber wer dich näher kennenlernt, weiß, da ist mehr: Du dichtest, du reimst und du schreibst Lieder. Wie bist du eigentlich zum Schreiben gekommen und woher ziehst du deine Kreativität?

Ich habe eigentlich schon immer gerne geschrieben – als Kind zum Beispiel Gedichte für Familiengeburtstage oder dann später eine Kolumne für die Schülerzeitung. Wo meine Inspiration herkommt? Das wüsste ich manchmal auch gerne. Oft sprudelt es einfach aus mir heraus. Ich würde aber sagen, dass mich vor allem meine Mitmenschen inspirieren. Der tägliche Austausch mit den Kollegen und der Kontakt zu den Kunden geben immer neue Impulse, und dann kommen die Worte von selbst. Die Idee für das Lied zum 15-jährigen Jubiläum von Möller Horcher im Jahr 2015 kam ganz plötzlich an einem normalen Arbeitstag.

Als junge Mutter musst du dir bestimmt auch zuhause viele Geschichten ausdenken. Wie kriegst du Job und Familie unter einen Hut?

Erstaunlicherweise klappt das sehr gut. Als ich Anfang 2015 bei Möller Horcher in Vollzeit anfing zu arbeiten, habe ich mir schon Sorgen gemacht, ob das alles so funktioniert – zu Hause und im Büro. Und natürlich hatte ich auch Gewissensbisse, wenn andere Mütter sagten, ich würde doch so viel im Leben meiner Tochter verpassen und ich könne die verlorene Zeit nicht zurückholen. Das stimmt bis zu einem gewissen Grad. Andererseits sorgt meine Arbeit bei Möller Horcher auch für eine gewisse Balance. Mittlerweile habe ich zwei wunderbare Töchter (5 und 1) und arbeite wieder in Vollzeit. Ich nutze die Zeit mit meinen Kindern viel intensiver und fühle mich ausgeglichener, weil ich in meinem Job meine Kreativität ausleben und meine Persönlichkeit weiterentwickeln kann. Natürlich geht das nicht ohne Unterstützung: Zu Hause hält mir mein Mann den Rücken frei, und Möller Horcher als familienfreundliches Unternehmen bietet mir die Flexibilität, damit ich beidem gerecht werden kann – der Familie und dem Beruf.

Wenn du einmal einen Tag lang den Platz mit einem deiner Kollegen tauschen könntest, wer wäre es und wieso?

Einen Tag lang im Chefsessel sitzen, fände ich schon spannend. Ich jongliere nicht nur gerne mit Worten, sondern auch mit Ideen, zum Beispiel, um interne Prozesse zu optimieren oder neue Visionen zu entwickeln. In meiner neuen Position als Teamleiterin der Redaktion darf ich genau das jetzt tun. Dabei unterscheidet sich das Familienmanagement manchmal gar nicht so sehr davon, ein Team von fünf Redakteuren zu betreuen: In beiden Fällen ist es mein Anspruch, ein großes zufriedenes Ganzes zu schaffen und dabei die Bedürfnisse des Einzelnen im Blick zu behalten. In der Familie wie im Redaktionsteam ist es von enormer Bedeutung, dass alle gemeinsam an einem Strang ziehen, sich gegenseitig unterstützen und wechselseitig motivieren. Bei Möller Horcher ist es vor allem der tolle Teamgeist, durch den wir unsere Ziele und die unserer Kunden erreichen.

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