Wünschen Sie sich eine Künstliche Intelligenz als Kollege?

Jessica Baum, 11.12.2018 ***

Quelle: Pixabay.com / bcogwene

Künstliche Intelligenz, ein Begriff, der mittlerweile zu einem Buzzword avanciert ist. Alle reden darüber, doch wo kommt sie tatsächlich zum Einsatz? Derzeit sind die meisten Tools, die man als Künstliche Intelligenz, kurz KI, bezeichnet, noch nicht wirklich „intelligent“. Es handelt sich vielmehr um kleine Helferlein, die Prozesse automatisieren und nach einem bestimmten Schema Aufgaben abarbeiten. Während alle nur darüber reden, lässt eine französische Agenturgruppe KI zur Wirklichkeit werden: Publicis entwickelt aktuell einen selbstlernenden Algorithmus – und dieser hat bereits einen (typisch menschlichen) Namen: Marcel.

Für viele ist KI nach wie vor sehr abstrakt: Die meisten Menschen treten mit der Technologie „Künstliche Intelligenz“ nur durch Science-Fiction-Filme in Kontakt. Dort handelt es sich zumeist um Roboter, die irgendwann außer Kontrolle geraten und versuchen, die Macht über die Menschheit zu erlangen. Dass es sich dabei lediglich um ein düsteres Zukunftsszenario handelt, das so in der Realität höchstwahrscheinlich nie passieren wird, vergessen die meisten. Daher ist die Angst vor KI groß. Dass KI auch nützlich sein kann, das weiß eine französische Agenturgruppe zu schätzen – Marcel, so der Name der KI, soll Publicis bei der Zusammenarbeit eine Unterstützung sein und insgesamt mehr als 80.000 Mitarbeiter in 130 Ländern verbinden.

Nützliches Helferlein

Dabei ist in erster Linie gar nicht angedacht, dass Marcel die Mitarbeiter ersetzen soll – eine Angst, die bei vielen Menschen Vorurteile schafft. Vielmehr soll der Algorithmus, der selbstlernend agiert, den Projektverantwortlichen dabei helfen, den Mitarbeiterpool nach den besten Teams zu durchforsten. Je nach Anforderung des Projekts sucht er etwa nach Experten zu einem bestimmten Fachgebiet, nach verschiedenen Altersgruppen oder anderen Projekten, die bei genau diesem Projekt hilfreich sein können.

Datenauswertung ist notwendig

Das Ganze funktioniert aber auch umgekehrt: So profitieren nicht nur Projektverantwortliche von Marcels Know-how, sondern auch Mitarbeiter können Marcel nach passenden Projekten suchen lassen, die wiederum zu ihnen und ihrem Wissensstand passen. So ist es möglich, auch aus einem anderen Land an einem Projekt mitzuwirken. Marcel kann Daten, Trends, Themen und Anfragen aus den anderen Standorten bedarfsgerecht auswerten.

Sein größter Job: Vernetzen von Standorten

Die wichtigste Aufgabe von Marcel ist allerdings, alle Mitarbeiter aus insgesamt mehr als 200 Standorten miteinander zu vernetzen. Dabei vergleicht er verschiedene Teams, unterschiedliche Kompetenzen und auch Funktionen – und vernetzt diese miteinander.

Marcel – ist dieser Ansatz auch für Sie interessant?

In der digitalen Welt, in der dank technologischer Innovationen fast alle Menschen von fast überall auf der Erde arbeiten können, ist ein Tool wie Marcel äußerst nützlich. Es ermöglicht es der Agenturgruppe Publicis, Projekte gruppenübergreifend zu bearbeiten und durch KI und Machine Learning die besten Teammitglieder für ein Projekt zusammenzustellen. Damit trifft die Agenturgruppe definitiv den Puls der Zeit – denn Agenturen auf der ganzen Welt suchen aktuell nach Möglichkeiten, um die Zusammenarbeit untereinander so effizient wie nur möglich zu gestalten. So könnten Unternehmen nicht nur Mauern einreißen, sondern Mitarbeiter effizient und gewinnbringend organisieren. Dabei ist dieser Ansatz nicht nur für Agenturen denkbar – sondern sicherlich für viele weitere Unternehmen reizvoll.

Wie stehen Sie zu diesem Thema? Denken Sie, dass KI in der Lage ist, die Prozesse effizienter zu gestalten? Teilen Sie uns gerne Ihre Meinung mit!

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