Wie werden aus Mitarbeitern Unternehmensbotschafter?

Amelie Zawada, 16.10.2018 ***

„Das kannst du dann schnell mal posten“ – viele Unternehmen wissen um die Bedeutung von Social Media für die Etablierung einer sympathischen Unternehmensmarke, doch bei der Umsetzung hapert es immer noch, vor allem im B2B-Bereich. Wie Social Media erfolgreich in den Unternehmens-Alltag integriert werden kann und dadurch auch die Mitarbeiter schließlich zu Unternehmensbotschaftern werden, erfahren Sie in diesem Blogbeitrag.

 Der beste Weg, um ein Unternehmen als sympathischen Arbeitsgeber und versierten Experten zu etablieren, geht ganz klar über die Mitarbeiter. Denn die Mitarbeiter sind es letztlich, die ein Unternehmen ausmachen und definieren. Nicht ohne Grund erfreuen sich Unternehmensblogs enormer Beliebtheit. Hier können sich die Mitarbeiter thematisch positionieren und zeigen, warum sie Experte auf ihrem jeweiligen Gebiet sind. Neben dem fachlichen Know-how ist es vor allem auch die menschliche, die emotionale Komponente, die zu einer starken Unternehmensmarke beiträgt. Die Empathie eines Interessenten, also eines potenziellen Kunden oder Mitarbeiters, zum Unternehmen und dessen Teammitgliedern lässt sich besonders gut über die sozialen Medien aufbauen.

Wenn es nur so einfach wäre

Viele Mitarbeiter scheuen allerdings den öffentlichen Auftritt für das Unternehmen. Diese Scheu resultiert aber nur selten aus einer negativen Einstellung zum Job oder zum Unternehmen, auch wenn Geschäftsführer dies gern unterstellen. Der Grund ist meist ein anderer: In den sozialen Medien ist die Abgrenzung zwischen privaten und geschäftlichen Aktionen nur schwer möglich, was Mitarbeiter häufig abschreckt. Die meisten Arbeitnehmer möchten ihr Privatleben gern vom Beruf trennen – das gilt auch für das sogenannte Social Life. Um eine erfolgreiche Kommunikation durch Social Media zu betreiben, ist daher ein gegenseitiges Vertrauen zwischen Unternehmen und Mitarbeitern nötig. Ein anderes weitverbreitetes Problem ist, dass die Mitarbeiter zwar grundsätzlich Interesse an der Verbreitung von Unternehmensinhalten haben, allerdings keine Zeit.

Wie aus Mitarbeitern Unternehmensbotschafter werden

Um es den Mitarbeitern so einfach wie möglich zu machen, für das Unternehmen in den sozialen Medien aktiv zu werden, sollten einige grundsätzliche Voraussetzungen geschaffen werden.

  • Motivation durch Freiwilligkeit

Unter Zwang wird wohl kein Mitarbeiter zum leidenschaftlichen Unternehmensbotschafter – und dabei zählt auch der unterbewusste Druck im Sinne von „Naja, wenn du nichts von uns teilst, bist du wohl nicht von unseren Inhalten überzeugt“ dazu. Geben Sie Ihren Mitarbeitern etwas Raum und Freiheit. Eine bessere Motivation, als von sich aus für das Unternehmen einstehen zu wollen, gibt es nicht.

  • Vertrauen durch Grundregeln

Bestimmte Richtlinien festzulegen hilft nicht nur dem Unternehmen, sondern gibt auch den Mitarbeitern Sicherheit. Mit Richtlinien ist nicht gemeint, den Mitarbeitern vorzuschreiben, was gesagt werden darf und was nicht, sondern einen Rahmen zu schaffen, zum Beispiel indem rechtliche Aspekte geklärt oder Absprachen zur Verwendung von Bildmaterial getroffen werden. Diese Richtlinien lassen sich auch durch „Social Media Guidelines“ unternehmensweit festlegen.

  • Hilfe durch Akzeptanz

Jeder Social Media Manager wird bei der Floskel „schnell mal posten“ genervt die Augen verdrehen. Für viele ist Social Media immer noch „nur eine schnelle Zweitverwertung“ und kein fester Bestandteil der Unternehmenskommunikation. Wenn Unternehmen die Potentiale der Unternehmensbotschafter in den sozialen Medien nutzen wollen, müssen dafür auch entsprechende Freiräume und Möglichkeiten geschaffen werden. Um den Aufwand zu reduzieren, können auch Tools (z. B. LinkedIn Elevate) oder Textbausteine eingesetzt werden, die das Posten vereinfachen.

  • Sicherheit durch Standards

Das Social Media zum Unternehmens-Alltag dazu gehört, kann schon am ersten Tag eines Mitarbeiters gezeigt werden: zum Beispiel, wenn die Vorstellung des neuen Mitarbeiters (immer die Freiwilligkeit dessen vorausgesetzt) in den sozialen Medien, Teil des Onboardings ist. Um es für das Unternehmen zu erleichtern, kann eine feste Willkommens-Reihe entwickelt werden, in der sich jeder Mitarbeiter präsentieren kann.

Um ein individuelles Konzept für Ihren Unternehmensauftritt in den sozialen Medien zu entwickeln, sprechen Sie uns gerne an https://www.moeller-horcher.de/kontakt/.

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