Drei Fragen an Marco, unseren wanderfreudigen Video-Junkie

Hannah Winter-Ulrich, 17.09.2018 ***

Marco Hübner

Quelle: Marco Hübner

Marco Hübner arbeitet seit Juni 2018 als Consultant bei Möller Horcher. Der erfahrene Redakteur wollte einen beruflichen Tapetenwechsel – und den hat er bei Möller Horcher bekommen. Aber lesen Sie selbst.

Marco, Du bist unser neuestes Team-Mitglied in der Agentur. Vor Deinem Wechsel zu Möller Horcher Anfang Juni 2018 warst Du als Redakteur bei der Ärzte Zeitung tätig. Wie unterscheidet sich die Arbeit im traditionsreichen Fachverlag Springer Medizin von der in einer inhabergeführten Kommunikationsagentur?

Als Tochterunternehmen von Springer Nature ist der Springer Medizin Verlag ein globales Unternehmen mit rund 13.000 Mitarbeitern, das um die 3.000 Fachzeitschriften herausgibt. Entsprechend komplex sind die über die vielen Jahre gewachsenen Strukturen. Die Redaktion der Ärzte Zeitung ist zwar recht familiär, aber zugleich in die globalen Strukturen eingebunden.

Möller Horcher ist natürlich ganz anders gegliedert. Hier arbeiten an zwei Standorten insgesamt 17 Mitarbeiter. Das ist zum einen sehr familiär. Zum anderen ist das Geschäft schneller überschaubar. Neben dem Strategieplan sind auch die Unternehmenskennzahlen und sogar die Jahreszielwerte beim Umsatz und dem Gewinn bekannte Größen für jedes Teammitglied. Zu schätzen weiß ich auch den Blick über den Aufgaben-Tellerrand. Ich bin zwar als Consultant angestellt, bin aber aus eigenem Interesse heraus ins Controlling eingebunden und habe aufgrund der kollegialen Zusammenarbeit Einblick in alle anderen Unternehmensbereiche, wie etwa die Redaktion. Außerdem liegt die Video-Produktion für unsere Kunden in meiner Verantwortung.

Als sehr strukturiert habe ich das Onboarding empfunden, also die Einarbeitungsphase in der Agentur. In den ersten Wochen haben mich erfahrene Kollegen mit den Eigenheiten und Besonderheiten der Arbeit bei Möller Horcher vertraut gemacht und themenspezifische Workshops für mich organisiert. Da habe ich etwa gelernt, wie eine Pressemitteilung entsteht und an die Journalisten geschickt wird, die das Thema interessiert. Außerdem habe ich einen festen Mentor, der meine Probezeit begleitet und mich bei allen offenen Fragen unterstützt.

Zu Deinen beruflichen Steckenpferden gehört die Produktion von Videos. Woher kommt Deine Leidenschaft für Bewegtbild-Content? Und warum sollten Unternehmen auf Videos in der externen Kommunikation nicht verzichten?

In meiner Studienzeit habe ich regelmäßig als Komparse gearbeitet – beispielsweise für Produktionen des ZDF. Die Möglichkeit, Schauspielern wie Axel Prahl, Matthias Brandt oder auch Florian Lukas, Regisseuren und Kameraleuten über die Schulter zu gucken, hat mich neugierig gemacht. Ich habe das Filmen als privates Hobby entdeckt und mich auch im Studium damit beschäftigt. Als Redakteur der Ärzte Zeitung war ich dann schließlich unter anderem für den Bereich Video verantwortlich und habe diverse Kongresse mit der Kamera begleitet.

Während meiner Arbeit für die Ärzte Zeitung habe ich gelernt, welche Möglichkeiten das Format Video im Internet bietet. Nutzer können sich mit kurzen Videos auch über komplexe Themen schnell und auf unterhaltsame Weise informieren. Hinzu kommt: Bewegte Bilder haben mehr emotionale Kraft und sind daher viel ausdrucksstärker und direkter als das geschrieben Wort – man denke nur an die Präsentation des ersten iPhones, an Felix Baumgartner, der in einer Höhe von 39 Kilometern mit einem Fallschirm aus der Stratosphäre springt, oder zuletzt an die thailändischen Fußball-Jungs, die aus ihrer Höhle heraus in die Kamera eines Tauchers winken. Solche Bilder bleiben hängen. Neben der stark emotionalisierenden Wirkung von Videos sind da natürlich auch die veränderten Nutzungsgewohnheiten des Publikums, die sich Unternehmen zunutze machen sollten. Als ergänzende Maßnahme dürfen Videos in modernen Kommunikationskonzepten heute einfach nicht mehr fehlen.

Kayak

Quelle: Marco Hübner

Privat magst Du es gerne sportlich und abwechslungsreich. Wie passen Deine Leidenschaften für rasante Flussfahrten und entspannte Wanderungen in den Bergen zusammen?

Das passt für mich sehr gut zusammen. Privat suche ich den Ausgleich zum mitunter stressigen Büroalltag. Nach anstrengenden Phasen bevorzuge ich eher die Ruhe in den Bergen. Wenn ich nach der Arbeit noch Zeit und Energie habe, möchte ich mich so richtig auspowern, beispielsweise im Kajak. Natürlich betreibe ich den Sport zum Spaß, aber auch hierbei habe ich mir Ziele gesetzt: Für das Kajak-Wanderfahrerabzeichen in Bronze müsste ich mindestens 600 Kilometer binnen eines Jahres zurücklegen. Im vergangenem Jahr haben mir nur rund 30 Kilometer gefehlt. Dieses Abzeichen möchte ich mir erpaddeln. Das Wanderabzeichen in Gold würde ich nach 8.000 Kilometern erhalten. Auch da bin ich dran, denn man soll sich ja hohe Ziele stecken, damit keine Langeweile aufkommt. Ein Traum von mir ist außerdem, den Europäischen Fernwanderweg E 4 über Kreta zu laufen. Die Einsamkeit der Berge bringt mich besser in Einklang mit mir selbst und erlaubt mir, meine Gedanken fließen zu lassen. Die kreativen Ideen, die dabei unweigerlich kommen, kann ich dann wieder für die Arbeit nutzen.

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