Das Bla Bla um Disruption geht mir ziemlich auf die Nerven!

Von Nils-Peter Hey

Ganz offen, liebe Leser, mir geht das ganze Bla Bla meiner Branche um Disruption, Transformation und all die anderen tollen Wörter ziemlich auf die Nerven.

Meine Aufgabe ist es, UnternehmerInnen zu beraten. Ich gebe ihnen Struktur, wo sie den Anfang nicht finden. Ich unterstütze bei der Ideenfindung, wo sie sich blockiert fühlen. Und ich setze für sie um, was sie mit ihrer eigenen Organisation nicht bewältigen können.

Da ist es wenig hilfreich, wenn jeden dritten Tag eine neue Sau durchs (digitale) Dorf gejagt wird. Das verunsichert, das lenkt ab. Eine dieser Säue ist die fast schon legendäre „Disruption“. Angeblich werden nun in kurzer Zeit alle Firmen und alle Branchen von digitalen Bessermachern hinweggefegt.

Ein echtes Angstschweiß-Thema auf Konferenzen Land auf, Land ab. Die Diskussion wird zusätzlich von Speakern, Experten und sonstigen Besserwissern angeheizt, die es prima verstehen aus der Unsicherheit ratsuchender UnternehmerInnen Kapital zu schlagen. Diese Experten wissen aber oft nicht um die ganz menschlichen, praktischen und organisatorischen Probleme, mit denen man als UnternehmerIn im Tagesgeschäft kämpft.

Daher lautet mein Angebot an Sie: „Disputieren Sie sich einfach mal selber“. Starke Marken tun das nämlich schon immer. Sie setzen all ihren Ideenreichtum ein, um Wege zu finden, ihre eigene Sache immer besser zu machen – oder völlig neu zu erfinden. Wie genau das geht, erfahren Sie in unserem Buch „Das Espresso-Prinzip“ ab Dezember 2017 bei Amazon. Und Sie werden sehen, es ist wirklich einfach, sich gegen fiese Angriffe von Wettbewerbern besser zu rüsten. Ich wünsche Ihnen ganz viel Freude – auch bei den 18 weiteren Impulsen meiner geschätzten Kollegen.

Und am 06.12.2017 gibt es das E-Book – quasi als Nikolaus-Geschenk – für nur 0,99 Euro.