Des Contents neue Kleider

Content Recycling hat nichts mit Schreddern oder Wertstoffhöfen zu tun. Vielmehr geht es um die Wiederverwendung und Aufwertung Ihrer Inhalte. Wie funktioniert Content Recycling also in der Praxis und welche Möglichkeiten bietet es?

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Immer wieder neuen Content zu produzieren, erfordert Ideenreichtum und Kreativität – vor allem aber Zeit. Unternehmen verfügen jedoch meist nicht über genug Ressourcen, um jede Woche innovative Texte zu erstellen. Das ist allerdings auch gar nicht notwendig. Um für regelmäßige, interessante Inhalte auf allen relevanten Kanälen zu sorgen, genügt meist ein Blick in vorhandenen Content, der eine ideale Quelle für neue Texte sein kann. Beim sogenannten „Content Recycling“ holen Sie mehr aus Ihrem Content und nutzen das ganze Potenzial, das in ihm steckt. Vielleicht lassen sich aus einem kürzlich veröffentlichten Fachbericht mehrere Blogbeiträge erstellen? Oder Sie wandeln den Fachbericht in eine Checkliste um? Wir erklären Ihnen, welche Möglichkeiten Sie haben, um Ihren Content erfolgreich zu „recyclen“.

Was steckt in Ihrem „alten“ Content?
Zunächst einmal sollten Sie Ihren vorhandenen Content sichten: Fachberichte, Blogbeiträge, Social Media-Posts, aber auchProduktbroschürenund Präsentationen liefern oft jede Menge Inspiration für neue Content-Formate. Definieren Sie als Erstes Ihre Zielgruppe: Wen möchten Sie ansprechen? Und was interessiert diese Zielgruppe? Anhaltspunkt sollte dabei immer das Feedback der Leser oder Medien sein: Welcher Artikel wurde besonders häufig veröffentlicht? Was haben Ihre Follower auf Facebook am meisten gelikt? Nehmen Sie Ihren erfolgreichen Content als Orientierung für neue Themen oder Textformen, wie zum Beispiel Checklisten. Nun müssen Sie noch festlegen, auf welchen Kommunikationskanälen Sie den neuen Content veröffentlichen möchten. Sobald Sie diese Vorbereitungen getroffen haben, können Sie den Content entsprechend aufbereiten. Doch wie geht man dabei am besten vor?

Long Form-Content in Micro-Content umwandeln
Aus umfangreichen Textformen wie zum Beispiel E-Books oder mehrseitigen Fachberichten – also Long Form-Content – können Sie ohne Weiteres kürzere Content-Formen – sogenannten Micro-Content – erstellen. Das können zum Beispiel Blogbeiträge oder Social Media-Posts sein. Ein hilfreicher Tipp: Vielleicht kommen Ihnen schon während der Erstellung des Long Form-Contents Ideen, welchen Micro-Content Sie daraus ziehen können. Halten Sie das gleich in kleinen Konzepten fest und gehen Sie dabei stufenweise vor: Aus einem E-Book generieren Sie einen kürzeren Fachbericht oder eine Checkliste. Daraus ziehen Sie die wichtigsten Informationen für einen kurzen Blogbeitrag und verschiedene Social Media-Posts. Das Praktische: Sie können in dem neuen Micro-Content, den Sie auf unterschiedlichen Kanälen veröffentlichen, auf den ursprünglichen Long Form-Content verlinken sowie auf die einzelnen Micro-Content-Texte verweisen – dadurch erhöhen Sie Ihren Website-Traffic und die Reichweite Ihres Contents. Dies können Sie darüber hinaus zur Lead-Generierung nutzen, zum Beispiel indem Sie von Ihrem Micro-Content auf die Landingpage des ursprünglichen E-Books verweisen.

Micro-Content in Long Form-Content umwandeln
Womöglich haben Sie Blogartikel oder Fachberichte erstellt, die thematisch zusammenpassen – dann lässt sich der Prozess auch umdrehen: Nutzen Sie diese Texte als Grundlage für die Erstellung eines Long Form-Contents. Ihr großer Vorteil hierbei ist, dass Sie flexibel in der Zusammenstellung der verschiedenen Bausteine sind und den Content auf Ihre gewünschte Zielgruppe ausrichten können. So haben Sie auch bei der Umwandlung von Micro-Content in Long Form-Content ohne großen Aufwand schnell neue und interessante Inhalte produziert.

Kein Copy & Paste
Natürlich geht es beim Content Recycling nicht einfach nur darum, vorhandene Texte zusammen zu kopieren: Ihr Inhalt muss immer angepasst werden – an den jeweiligen Kanal und die jeweilige Zielgruppe. Lassen Sie immer ein paar weiterführende Informationen einfließen und recherchieren Sie neue Fakten – so erhält Ihr Content einen frischen Touch. Zudem können Sie damit vermeiden, dass Suchmaschinen Ihre Inhalte als Duplicate Content markieren und im Ranking herabstufen. Content Recycling ist also auch ein kreativer Prozess – der Ihnen aber ohne Weiteres gelingt, wenn Sie die oben genannten Tipps befolgen.

Falls Sie Hilfe brauchen bei der Erstellung von neuem Content oder beim Recyceln von vorhandenem Content, kontaktieren Sie uns gern.