Recherche 2016 – Wie Journalisten heute arbeiten

Quelle: Umfrage „Recherche 2016“, © news aktuell

Quelle: Umfrage „Recherche 2016“, © news aktuell

Die news aktuell GmbH hat aktuell die Ergebnisse einer sehr interessanten Umfrage veröffentlicht, deren Kernpunkte wir gern mit Ihnen teilen würden, um Ihnen einen Einblick in die Welt der Medienarbeit zu geben. Dabei geht es um die Frage, wie Journalisten heutzutage recherchieren und wie Unternehmen mit diesen Erkenntnissen ihre Pressearbeit verbessern können. Dazu wurden im Rahmen einer anonymen Online-Umfrage 1.223 Journalisten zu ihrem Rechercheverhalten befragt. Die aus unserer Sicht spannendsten Ergebnisse haben wir für Sie in diesem Beitrag zusammengestellt.

Pressemeldungen? Gerne, aber bitte mit Bild
Der Klassiker unter den PR-Maßnahmen – die Pressemeldung – ist noch heute eine der wichtigsten Informationsquellen im Redaktionsalltag. Dies heißt nicht zwangsläufig, dass Pressemeldungen besonders häufig auch veröffentlicht werden. Sie dienen Redaktionen aber zur Informationsbeschaffung und als Aufhänger für Interviews, größere Artikel oder beispielsweise für interessante Statements zu Leitartikeln. Allerdings weist die Mehrheit der Befragten (87 Prozent) ganz klar darauf hin, dass zu einer Pressemeldung immer auch passendesBildmaterialgehört. Zusätzlich sollten Hintergrundinformationen angeboten werden, da diese von 88 Prozent der Umfrageteilnehmer als „wichtig“ oder „sehr wichtig“ bewertet werden. Auch Infografiken und Videobeiträge spielen eine zunehmende Rolle als Begleitmaterial für Pressetexte. Mit einigen unserer Klienten haben wir bereits sehr gute Erfahrungen damit gemacht, den Redaktionen solches Zusatzmaterial anzubieten.

Quelle: „Recherche 2016“, © news aktuell

Quelle: „Recherche 2016“, © news aktuell

Quelle: „Recherche 2016“, © news aktuell

Quelle: „Recherche 2016“, © news aktuell

Bei der Verwendung von Pressemeldungen für die Unternehmenskommunikation spielt zudem der Versandzeitpunkt eine wichtige Rolle. 71 Prozent der befragten Journalisten recherchieren vormittags zwischen zehn und zwölf Uhr. Wenn Ihre Pressemeldung dann also schon in deren Postfach liegt und zusätzlich auf unserem Pressezentrum und Ihrer Website auffindbar ist, umso besser. Auf der eigenen Website sollten Sie zusätzlich auf Responsive Design setzen, da inzwischen gut zwei Drittel der Journalisten regelmäßig ihr Smartphone oder Tablet für die Recherche nutzen. Wenn sie sich über diesen Weg über Ihr Unternehmen oder Ihre Produkte und Lösungen informieren, sollten sie eine mobil optimierte Seite auffinden, auf der sie problemlos an die gesuchten Informationen herankommen.

Unternehmenssprecher müssen heute Branchen-Experten sein
In unserem Spannungsfeld zwischen Klienten und Medien sind wir immer wieder Vermittler zwischen verschiedenen Interessen. Unsere Klienten wollen – verständlicherweise – ihre Produkte und Lösungen bekannt machen und in die eigene Marke investieren. Die Medienvertreter interessieren sich – ebenfalls verständlich – für lesenswerten und zielgruppengerechten Content, um das eigene Magazin möglichst hochwertig zu füllen. Daher wünschen sich 36 Prozent der Befragten von Ansprechpartnern aus Unternehmen, dass diese weniger als Werber sondern mehr als Branchen-Experten auftreten. Dies gilt sowohl für Interviews als auch für fertige Artikel oder Statements zu redaktionellen Beiträgen. Den gewünschten Effekt – Aufmerksamkeit für den Autor bzw. Interviewpartner und das Unternehmen mit dessen Produkte und Lösungen – erreichen unsere Klienten dadurch sogar noch intensiver, als durch werbliche Beiträge. Unternehmen haben so die Möglichkeit, ihr Know-how in ihrer Zielgruppe zu platzieren und potenzielle Kunden und Partner davon zu überzeugen, dass sie Experten auf ihrem Gebiet sind.

Enger Kontakt zu den Journalisten ist noch immer der wesentliche Erfolgsfaktor

Quelle: „Recherche 2016“, © news aktuell

Quelle: „Recherche 2016“, © news aktuell

Für eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Medienvertretern ist unser Fokus, neben der Zufriedenheit unserer Klienten, die Bedürfnisse der Journalisten zu kennen und einen engen Kontakt zu ihnen zu halten. So erfahren wir von geplanten Themen und können auch das ein oder andere Mal einen unkonventionellen Vorschlag machen, wenn wir den jeweiligen Ansprechpartner so gut kennen, dass sich abschätzen lässt, was ihn für seine Leserzielgruppe interessieren könnte.

Innerhalb der Umfrage haben die Journalisten auch Wünsche an Pressestellen und PR-Agenturen geäußert. Jeder zweite erwartet heute mehr Storytelling statt Produkt-PR – dies erreichen wir durch fachlich tiefgehende Fachberichte und praktisch orientierte Anwenderberichte, die wir für unsere Klienten formulieren und sogar auf die speziellen Wünsche bestimmter Redakteure anpassen, wenn dies gefordert wird. So schaffen wir spannende Stories für die Leser des jeweiligen Mediums und verbinden das Streben unseres Klienten nach Aufmerksamkeit in der Presse mit dem Anliegen der Medien, spannende Inhalte für ihre fachlich interessierten Leser anzubieten.

Konstruktive Zusammenarbeit führt zum Erfolg
In unserer täglichen Arbeit stehen wir als Consultants und Redakteure häufig zwischen den Wünschen unserer Klienten und denen der Journalisten in den Zielmedien. Die Vorstellungen gehen mal mehr und mal weniger auseinander und wir übernehmen die Position des Vermittlers, um letztlich beide Seiten zufriedenzustellen. Wenn wir also zusammenarbeiten, erzielen wir die besten Ergebnisse für Ihre PR-Arbeit: Sie liefern relevante Inhalte als Input für informative Texte oder kompetente Branchen-Experten als Ansprechpartner für spannende Interviews, die wir in engem Kontakt mit Journalisten in den relevanten Zielmedien platzieren – Gemeinsam bringen wir Ihre PR-PS wirkungsvoll auf die Straße.

Welche Erfahrungen haben Sie in Ihrer PR-Arbeit – mit oder ohne Unterstützung einer Agentur – bisher gemacht? Wir freuen uns auf Ihre Kommentare und natürlich auch über persönliche Kontaktaufnahme.