Employer Branding – das etwas andere PR-Thema

Möller Horcher, 10.08.2015 ***

Quelle: Pixabay.com / Free-Photos

Auch wenn es sich zunächst anhört wie ein Themengebiet, das eher Personalabteilungen beschäftigen sollte, so kommt man auch im PR-Umfeld um ein Thema nicht herum: Employer Branding. Und Unternehmen sollten auch nicht den Fehler begehen und denken, dass es sie nicht betrifft. Denn es ist einfach viel zu wichtig: Insbesondere für Marketingverantwortliche wird die Darstellung des Unternehmens als attraktiver Arbeitgeber immer wichtiger.

Großes Thema, schnell erklärt

Beim Begriff Employer Branding, also Arbeitgebermarkenbildung, bekommt so mancher Sorgenfalten: Das Thema umfasst so viele Themen und ist weder von einem Personalverantwortlichen noch von einem Marketingexperten im Unternehmen allein zu stemmen. Employer Branding betrifft Unternehmenskultur, Führungsstrategien, Teamzusammensetzungen, interne und externe Kommunikation sowie viele weitere Aspekte, die alle zu beachten sind. Am Ende geht es aber insbesondere um drei Dinge:

  1. Erkennen Sie Ihre aktuelle Arbeitgebermarke.
  2. Definieren Sie das Image, das Sie gerne haben möchten.
  3. Arbeiten Sie darauf hin – Schritt für Schritt, damit aktuelle und potenzielle Arbeitnehmer sich bei Ihnen wohlfühlen können.

Aller Anfang ist leicht…

Sie interessiert das Thema grundsätzlich, Sie wissen aber nicht, ob es sich lohnt, dass Ihr Unternehmen sich mit Employer Branding einmal näher auseinandersetzt? Dann versuchen Sie doch einmal, sich vorab in eins der vier dargestellten Kästchen einzuordnen.

Quelle: Möller Horcher

Ist die Stimmung in Ihrem Unternehmen toll und alle fühlen sich wohl, aber Sie können trotzdem nicht genügend qualifizierte Kandidaten für Ihre offenen Positionen gewinnen? Dann liegt es vielleicht nur daran, dass Sie im Markt nicht sehr bekannt sind oder nicht den zentralsten Standort haben. Mit der richtigen Kommunikation lässt sich ihre Bekanntheit im Markt steigern. Womöglich braucht Ihre Unternehmenswebsite einfach einen neuen Anstrich und einen eigenen Karrierebereich, um Sie entsprechend zu positionieren. Oder läuft mitunter die interne Kommunikation im Unternehmen nicht so gut? Dann sollten Sie hier ansetzen, um die bestehende Mannschaft zufrieden zu halten und eine hohe Verbundenheit mit dem Unternehmen zu erreichen.

Externe Kommunikation bitte nicht ohne interne Basis

Wir als PR-Agentur können natürlich eines besonders gut: kommunizieren. Aber vorsichtig bitte! Über die eigene Arbeitgebermarke können Sie nur dann wirklich erfolgreich kommunizieren (lassen), wenn die interne Basis stimmt. Sonst laufen Sie Gefahr, dass Ihre aktuellen Kollegen einen glänzenden Außenauftritt vorfinden, in dem sie ihren eigenen Arbeitgeber kaum wiedererkennen. Das sorgt meist für Frust und bei dem ein oder anderen für Fluktuation. Im Idealfall starten Sie ein gutes Employer Branding-Projekt mit einer ehrlichen Analyse des aktuellen Status: Wie werden Sie als Arbeitgeber von bestehendem Personal und potenziellen Kandidaten wahrgenommen? Wie sieht Ihr Zielbild aus? Daraus ergibt sich eine Strategie, die sowohl interne als auch externe Maßnahmen beinhalten sollte. Denn nur wenn Sie ein stabiles internes Fundament aufgebaut haben, lohnt sich die Investition in einen guten Arbeitgeberauftritt und wirksame externe Kommunikation. Gibt es intern wesentliche Probleme, so werden auch neu gewonnene Mitarbeiter schnell wieder das Weite suchen und Sie gewinnen am Ende nichts dazu.

Aber lassen Sie sich bitte bloß keine Angst machen: Starten können Sie schon mit kleinen Schritten. Darauf aufbauend lassen sich nach und nach alle Einzelmaßnahmen in eine langfristige Strategie zusammenführen und diese immer wieder nachsteuern und an Ihre Ziele anpassen. Employer Branding ist kein einmaliges Projekt, sondern ein dauerhaftes Thema, mit dem sich längst nicht mehr nur die Kollegen aus der Personalabteilung auseinandersetzen müssen. Gern sprechen wir mit Ihnen über Ihre Ideen und mögliche Umsetzungen.

PS: Selbstverständlich möchten wir mit diesem Text männliche und weibliche Leser gleichermaßen ansprechen – aufgrund der Lesbarkeit haben wir jedoch auf diesen Hinweis an verschiedenen Stellen des Textes verzichtet. (Ja, auch die korrekte Formulierung von Stellenanzeigen gehört zum Thema Employer Branding. Sollten Sie in diesem Bereich Unterstützung benötigen, kommen Sie gern jederzeit auf uns zu.)

Newsletter

Möller Horcher Newsletter
Hier erhalten Sie regelmäßig Informationen zu Trends in der B2B-Kommunikation und Insider-Tipps.
Anmelden
close-link
Hier klicken

Workbook

Möller Horcher B2B-Kommunikation
Step-by-Step: Wie Sie Ihren digitalen Vertriebsprozess aufbauen
Hier geht’s zum
Gratis-Download
close-link
Hier klicken

Diese Webseite verwendet Cookies, um Ihnen ein angenehmeres Surfen zu ermöglichen. Details ansehen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen