Informationsbeschaffung im Berufsalltag: B2B-Entscheider mögen es „old school“

Ein spannendes Ergebnis hat die Umfrage der „Leseranalyse Entscheidungsträger in Wirtschaft und Verwaltung e.V.“ (LAE) hervorgebracht. Im Rahmen der Studie untersuchte man das Informationsverhalten von Führungskräften und Entscheidern im B2B-Umfeld. Überraschend stellte sich dabei heraus, dass die Befragten gedruckte Medien intensiver nutzen als digitale. Warum ist das so? Und welche anderen Informationsquellen befinden sich auf der Rangliste? Wir haben die wichtigsten Ergebnisse der Studie für Sie zusammengefasst.

Printmedien als Quelle nach wie vor hoch im Kurs
Betrachtet man andere Studien über das heutige Mediennutzungsverhalten, ist das Ergebnis der LAE-Studie tatsächlich überraschend. Die über 800 Befragten gaben an, dass Zeitschriften für sie die wichtigste Quelle zur Informationsbeschaffung in ihrem Berufsalltag darstellen. Ihren eigenen Aussagen nach informieren sie sich insbesondere durch branchenspezifische Fachzeitschriften (72 Prozent), gefolgt von Internetseiten von Herstellern, Händlern und Dienstleistern (48 Prozent), überregionalen Tages- und Wochenzeitungen (39 Prozent), Politik- und Wirtschaftsmagazinen/-zeitschriften (36 Prozent), Internetseiten der Zeitschriften und Zeitungen (33 Prozent) und sozialen Netzwerken (32 Prozent). Relativ weit abgeschlagen liegen Newsletter von Zeitschriften und Zeitungen (18 Prozent) sowie das Fernsehen (17,5 Prozent). Das Ergebnis erscheint im Internet-Zeitalter doch relativ überraschend – insbesondere in Bezug auf Newsletter und Internetseiten. Auch wenn es darum geht, Entscheidungsträger in der Wirtschaft zu überzeugen und zu erreichen, bestätigt die LAE 2017 die hohe Relevanz gedruckter Fachmedien.

Andere Studien bestätigen diesen Trend
Die Studie „B2B-Entscheideranalyse“ des „Verein Deutsche Fachpresse“ hat bereits 2016 sehr ähnliche Resultate geliefert und die hohe Relevanz von Fachmedien (71 Prozent) und Fachzeitschriften (55 Prozent) bestätigt. Im Rahmen einer ganzheitlichen B2B-Kommunikation sind nutzwertige Fachartikel nach wie vor ein Muss, denn nur sie ermöglichen eine redaktionelle Berichterstattung über Ihr Unternehmen und Ihre Produkte. Zudem wird es Ihnen nutzen, eine werbliche Präsenz in branchenspezifischen Fachmedien zu erwirken.

Vertrauen bei der Zielgruppe erwirken
Welche Schlussfolgerung ist aus den Ergebnissen zu ziehen? Es ist folgende: Ihre Zielgruppe vertraut den Print-Fachmedien. Für eine erfolgreiche B2B-Kommunikation sollten Sie demnach genau dort präsent sein. Wenn Sie Ihnen gelingt, Ihre Vertrauenswürdigkeit durch gute Kommunikation auf Ihr Unternehmen bzw. Ihre Marke ausstrahlen zu lassen, können Sie Ihre Zielgruppe mit entsprechenden werblichen Botschaften gezielt ansprechen. Da sie ihnen bereits vertraut, ist sie dafür wesentlich offener.

Falls Sie Hilfe bei der Ausrichtung Ihrer B2B-Kommunikation benötigen, können Sie sich sehr gerne an uns wenden. Auch wir arbeiten seit vielen Jahren intensiv mit den relevanten B2B-Fachmedien zusammen und können daher gemeinsam mit Ihnen eine auf sie zugeschnittene B2B-Kommunikation entwickeln. Melden Sie sich einfach bei uns.

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